Erfahrungsbericht: Nicole über gegenseitigen Respekt

18. Juni 2014 at 20:11

Erfahrungsbericht_NicoleUns haben mittlerweile einige Erfahrungsberichte unserer Leser erreicht. Vielen Dank dafür!

Der erste Erfahrungsbericht, den wir hier veröffentlichen, kommt von Nicole. Sie ist Polizistin in Bayern und meint, gegenseitiger Respekt gehört nicht nur zur Arbeit, sondern ist auch im alltäglichen Leben das „Schmiermittel“ zwischen den Menschen, damit es nicht zu Reibungen kommt:

 

 

Hallo Ihr Lieben! Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Nicole und bin seit fast 15 Jahren bei der Polizei. Ich möchte euch erst mal danken. Wenn man immer nur Häme, Beleidigungen und Drohungen bekommt ist es wirklich nett mal „vernünftige“ Kommentare zu lesen.

Ich möchte zum Thema sagen, dass es erst mal hauptsächlich darauf ankommt wie der Bürger mit mir/uns spricht. Denn wie es in den Wald rein ruft so ruft es heraus.

Ich persönlich habe mit den Bürgern seltenst Probleme. Meine Kollegen sagen immer ich rede alle ruhig. Ich hatte noch nie einen Widerstand und höre vom Bürger oft ein Danke. Es gibt bei uns auch schwarze Schafe wie überall. Ich krieg da als Streifenpartner immer noch die Kurve, falls es mal laut wird. Gott sei Dank.

Ich hatte aber auch sehr schlechte Erfahrungen. z.B. 01.05. Demo. Das Linke Spektrum hat uns überrannt. (Das war während der Einsatzhundertschaft). Als ich im Streifendienst war hatte ich keine Probleme mehr. Und das liegt auch mit am Bürger. Und somit möchte ich mal Danke sagen!

Gegenseitiger Respekt ist das A und O in unserem Leben. Wenn wir den Kindern schon vorleben, dass es „die Bullen“ sind, was soll dann werden?

Danke, liebe Bürger, für euer Vertrauen und manchmal eure Geduld!