Die Polizei Köln und die Fahrradbremse

4. Juli 2014 at 8:20

Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann, aber mit einem Happy End, in jeder Hinsicht.Fahrradbremse

Im März wurde ein einarmiger Radfahrer von einem Polizisten in Köln kontrolliert. Bei der Kontrolle fiel dem Kollegen auf, dass dem #Fahrrad die rechte Handbremse fehlte. Ein funktionierende Bremse (vorne und hinten) ist natürlich elementar wichtig, nicht anders wie an einem Auto auch.

Der Kollege monierte das Fehlen der Bremse und verwarnte den Radfahrer gebührenpflichtig mit 25 Euro.

Da der Radfahrer der Meinung war, dass er zu Unrecht verwarnt wurde, wandte er sich an den Kölner Stadt-Anzeiger, hatte er doch den rechten Bremshebel auf die linke Seite montiert.

Die Polizei Köln entschuldigte sich nun für das harte Vorgehen des Kollegen und will das Verwarnungsgeld erstatten. Es wurde festgestellt, dass das Fahrrad auch im umgebauten Zustand verkehrssicher ist.

Nun könnte man aus der Ferne freilich schön darüber diskutieren, ob die Verwarnung wirklich notwendig war (Stichwort: Opportunitätsprinzip). Viel wichtiger allerdings ist, dass der Fehler eingesehen und auch eingeräumt wurde. Denn auch Polizisten sind keine Maschinen, sie machen Fehler, wie jeder von uns.

Den Radfahrer jedenfalls freut’s: “Dass das jetzt alles so endet, finde ich unglaublich gut.

http://www.spiegel.de/panorama/koeln-polizei-entschuldigt-sich-bei-einarmigem-radfahrer-a-978523.html

Danke an Ellen für den Hinweis.