Damit muss Schluss sein!

16. Dezember 2015 at 22:42

Damit muss Schluss sein!

Antifa rühmt sich ihrer Gewalttaten
Medien und Politiker verharmlosen

Die EZB-Eröffnung in Frankfurt Anfang dieses Jahres, Anti-Rechts-Demos in Weinheim und zuletzt in Leipzig, die Rigaer Str. in Berlin, nicht zu vergessen die alljährlichen Ausschreitungen zum 1. Mai in Berlin und Hamburg. Aber auch in anderen deutschen und auch österreichischen und schweizer Städten ist die Antifa aktiv.

Die Linksautonomen lassen keine Möglichkeit aus Schrecken zu verbreiten. Dabei sind ihnen fremdes Eigentum, die Unversehrtheit von Leib und Leben anderer völlig egal. Im Gegenteil, sie machen einen Wettbewerb daraus. Anders ist die Kür zum “Randalemeister 2015” der Leipziger Antifa nicht zu verstehen.

Nach den Ausschreitungen in Leipzig vom vergangenen Wochenende wurde diese Sektion nämlich für ihre Tätigkeiten auf ihrer einschlägigen Internetplattform gerühmt.

Hier ein Auszug ihrer Gewalttaten:

👎 7.Januar: Angriff auf Polizeiposten in Connewitz in Erinnerung an Oury Jalloh
👎 15.Januar: Scherbendemo mit 800 Menschen durch die Leipziger Innenstadt. Alleine beim Leipziger Amtsgericht gingen 40 Scheiben zu Bruch.
👎 28.Januar: Angriff auf Polizeistation in Plagwitz
👎 24.April: Ausländerbehörde entglast
👎 6.August: Angriff auf Polizeiposten in der Eisenbahnstraße. Ein Polizeiauto geht in Flammen auf
👎 14.August: Angriff auf das Amtsgericht mit Farbe
👎 24.August: 500 Menschen verhindern die Verlegung der Refugees in Connewitz nach Heidenau
👎 26.September: Angriffe auf Cops und Nazis beim ersten „Offensive für Deutschland“(OfD)-Aufmarsch
👎 17.Oktober: OfD-Demo in Grünau – Feuer an Bahnanlagen & Angriffe auf Cops

Wie gesagt, das ist nur ein Auszug, hier aufgeführt sind lediglich Angriffe auf staatl. Behörden und Polizeistationen bzw. Polizisten. Die Liste geht noch weiter.

Die Antifa rühmt sich also unverhohlen ihrer Gewalttaten. Die Medien schauen weg, oder wenn sie hinschauen, wird nicht oder nur geringfügig darüber berichtet. Dabei gäbe es zur Genüge zu berichten. Und insbesondere linke Politiker verdrehen allen Ernstes die Tatsachen, und machen – wie wir am Samstag berichtete – aus linker Gewalt, ja linkem Terrorismus, Polizeigewalt.

Denn was die Linksautonomen da veranstalten sind Angriffe auf den Staat, ihre Institutionen, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und damit auf die Menschen und Bürger. Denn Kollateralschäden sind nicht unbedingt angestrebt, aber sie gehören zum “revolutionären Kampf” dazu oder sind einfach nicht zu vermeiden.

In Weinheim beim Bundesparteitag der NPD im November (wir berichteten) wurden gezielt Polizisten angegriffen und die Linken folgten hierbei einem vorher ausgeklügelten perfiden Plan. Die Aufgaben waren ganz offensichtlich abgesprochen und aufgeteilt.

Die Polizei Mannheim hat nun ihre Videodokumentation offen gelegt und Pressevertretern vorgeführt. Was die Presseleute zu sehen bekamen, waren ganz andere Bilder, als die vielen Youtube-Filmchen, die noch immer kursieren und Polizeigewalt vorgaukeln sollen.

Hardy Prothmann vom Rheinneckarblog schildert die Eindrücke, die er durch die ungeschnittenen Videos der Polizei bekommen hat:

“Die so genannte Antifa sticht und haut mit hölzernen Fahnenstangen auf die Beamten ein. Die verschiedenen Trupps halten Transparente vor sich. Die meisten haben selbstgebastelte Masken vor den Augen – eine Folie mit Gummiband. Andere Skibrillen.

Der Aufwand hat System – die Masken sollen vor Pfefferspray schützen. Die Kleidung ist überwiegend gleich. Schwarz oder dunkel. Mützen, Käppis, Schals. Das soll eine Identifizierung verhindern. “Kleidermarkenzeichen” sind abgeklebt.

Verschiedene Angreifer haben Regenschirme aufgespannt – auch das ein Schutz gegen Pfefferspray und eine Sichtbehinderung für die Polizei. Und eine Stichwaffe mit den Spitzen. Andere tragen Luftmatratzen vor sich her.

Immer wieder stoßen die Holzstangen unter den Schirmen oder seitlich gezielt in Richtung der Beamten. Ein Beamter wird massiv auf dem Kopf getroffen. Die Beamten sind Schutzkräfte, keine “Spezialeinheit”. Er schreit zu einem Kollegen:

>Ich hab Schmerzen, Alter.<

Inmitten der Angreifer “koordiniert” eine Aktivistin das Geschehen per Megafon. Rückzug – Angriff. Mehrmals rollen die Wellen in Pulks an, immer gut 30 bis 40 Personen gegen die acht Beamten, die sich eher verzweifelt wehren. Die Beamten schlagen zurück. Mit ihren Knüppeln. Auf das Transparent – einzelne Personen sind für die Beamten kaum auszumachen. Teils kommt Pfefferspray zum Einsatz – das zeigt so gut wie keine Wirkung. Die isolierte und desolate Lage der Beamten ist klar erkennbar. Dann reißen die Angreifer das Absperrgitter weg. Die Lage droht vollständig zu eskalieren.

[…]

Weitere Szenen der Vorführung verdeutlichen, wie in Seitengassen Rauchbomben gezündet werden. Dazu wird das Pulver von Feuerlöschern versprüht. Man sieht nichts außer einem orangefarbenem Nebel. Aus dieser undurchsichtigen Wand heraus hageln ohne Ansage Pflastersteine auf die Polizei-Beamten:

>Keiner sieht, was da anfliegt, im Zweifel wird man nur getroffen,<

kommentiert Polizeipräsident Thomas Köber in seiner gewohnt trockenen Art.”

[…]

Dann die Szene, die auch über den russischen Youtube-Kanal von “Russia Today” verbreitet wird. Allerdings nicht geschnitten, sondern in voller Länge. Man sieht, wie sich einzelne Beamte einer Gruppe von Antifa-Aktivisten nähern. Die suchen nicht etwa das Weite, sondern warten, bis genug Beamte ihnen gegenüberstehen. Der “Reporter” von Russia Today ist ebenfalls zu sehen. Gut ausgerüstet mit Helm auf dem Kopf. Dann stürmen einige junge Männer vor, deuten einen Angriff an und als die Polizei losrennt, ziehen sie sich zurück. Eine zweite Reihe von Personen tritt in Aktion – plötzlich sind alle unvermummt. Es sind viele junge Frauen darunter, auch schmale Männer, die abwehrend die Hände hochhalten. Sie sagen:

>Hey, ich mach doch nichts.<

Dahinter kommt es zu gezielten Angriffen auf Beamte, meist aus dem Hinterhalt.

Prothmann schildert, dass Medienvertreter diese Szenen gesehen haben, ja sogar dokumentiert haben. Aber bislang ist angeblich nichts von diesem Videomaterial an die Öffentlichkeit gelangt.

Warum bloß? Weil man darauf sehen könnte, dass von Polizeigewalt keine Rede sein kann? Weil die Kollegen nur reagieren können, so gut es eben geht, und dann doch einstecken müssen? Passt das nicht ins Konzept mancher Medienvertreter?

Den kompletten Bericht über die Vorgänge in Weinheim, wie sie tatsächlich stattgefunden haben, hält der Blog-Eintrag von Hardy Prothmann bereit.

Nach den Vorgängen in Leipzig waren die Ausschreitungen, die schiere Gewaltanwendung von Links manchen (öffentlich-rechtlichen) Medien lediglich eine Randnotiz wert.

Wie Wolfram Göll vom Bayernkurier festgestellt hat, berichteten die Tagesschau und das heute Journal lediglich 25 Sekunden über die Krawalle von Leipzig.

So kommt Göll zu der Überzeugung:

“Schwerste Straftaten von extremistischen Verfassungsfeinden gegen die Innere Sicherheit Deutschlands also, die obendrein darauf ausgerichtet sind, die Staatsgewalt lächerlich zu machen, den Rechtsstaat zu untergraben und eine bürgerkriegsähnliche Stimmung zu schüren. Angesichts dessen ist das öffentliche Echo in den von Steuergeldern finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten lächerlich gering, am Rande eines Skandals.”

Was wäre wohl gewesen, wenn nur ein paar versprengte Neonazis einen Stein erheben und gegen einen Linken, oder gar gegen Polizisten, werfen würden? Das ist z.B. in Leipzig nicht passiert. Aber was, wenn?

“Tagelanges mediales Dauerfeuer wäre die unausweichliche Folge gewesen, ein ARD-Brennpunkt voller betroffener Statements hätte sich an den anderen gereiht, Lichterketten, Friedensgebete, Mahnwachen gegen „Rechts“”, ist sich Göll sicher.

Und die linksautonomen Berufskrawallisten bekommen nicht nur aus dem eigenen politischen Lager Schützendeckung. Sogar die Jusos und so mancher Grüne marschiert an der Seite des schwarzen Blocks mit. Und diese gefährlich-gewaltätige Gedankengut macht vor Polizisten nicht Halt, die Kameraden der Bundeswehr sind regelmäßig auch deren Ziel.

Und was soll man von der evangelischen Kirche und ihrer Stellung zu linker Gewalt halten, wenn einer der Ihren, ein evangelischer Pfarrer, am Rande der Ausschreitungen in Leipzig festgenommen wird, weil er sich auffällig verhalten hat? Auch hier keine klare Abgrenzung von Gewalt und Sympathien für die linken Gewalttäter.

“Die Linksextremisten stellen die Polizisten als Handlanger des Monopolkapitals dar, als Helfer der Rechtsextremisten (weil sie sich ja leider zwischen die verfeindeten Lager werfen müssen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten), sie entmenschlichen die Polizisten als „Robocops“, „Bullenschweine“ und so weiter. So senken sie bewusst die Hemmschwelle: Der Polizist wird nicht mehr als Mensch, als Familienvater, Bruder oder Sohn dargestellt, sondern als gewalttätige Maschine. Gewalt gegen Polizisten wird auf diese Weise linksideologisch gerechtfertigt”

, so Göll in seinem Kommentar für den Bayernkurier.

Der Polizeisprecher von Leipzig, Andreas Loepki, veröffentlichte gestern zu den Vorgängen vom vergangenen Samstag ein klares Statement:

“Als ein Grund für die unbeschreibliche Aggression wird auch angeführt, dass aufgrund der weiträumigen Abschottung kein Protest in Hör- und Sichtweite möglich war. Diese Argumentation ist, um es in aller Höflichkeit auszudrücken, nicht durchdacht. Der Vorwurf, legitimen Protest seitens der Versammlungsbehörde in Hör- und Sichtweite „verunmöglicht“ und damit Aggression geschürt zu haben, bedeutet im Umkehrschluss, dass linksradikale Kriminelle also lieber friedlich an der Strecke gestanden hätten. Das ist einfach nur lächerlich.”

Und was noch in Leipzig aufgefallen war, lässt Loepki verbal die Zornesröte ins Gesichts treiben: die Linksautonomen konnten sich immer wieder unter die friedlichen Protestler mischen und dort untertauchen, ohne, dass sich die friedliche Masse dagegen gewehrt oder davon distanziert hätte.

“Von Seiten der Gegendemonstranten heißt es wiederum, dass dies räumlich gar nicht möglich war ohne den Gegenprotest zu verlassen.
Auch diese Argumentation ist nicht nachvollziehbar. Es sei die Gegenfrage erlaubt, ob friedlicher Gegenprotest und Gewalt überhaupt zur gleichen Zeit am gleichen Ort stattfinden/wahrgenommen werden können? Wenn Vermummte auftauchen, Steine, Flaschen und Pyrotechnik werfen, dann müssen Menschen, die sich friedlich gegen rechte Hasstiraden versammelt haben, auch ein Zeichen gegen diese Form der Gewalt setzen. Das dürfte keine Forderung, sondern eine Selbstverständlichkeit darstellen”

, konstatiert Polizeisprecher Loepki.

Daher kann es nur eine Forderung dieser Tage geben:

SCHLUSS MIT DER VERHARMLOSUNG VON LINKER GEWALT!

Nennt die linken Täter beim Namen, nennt die Taten, die sie begehen, was sie auch sind: GEWALTtaten!

Alles andere ist unmenschlich den Polizisten gegenüber, unfair gegenüber den Opfern von linker Gewalt, und nicht nur naiv, sondern gefährlich.

Wenn die Antifa weiterhin ohne klare Kante gegen ihre Gewalt weiterhin ihre “Antifa-Challenge” austragen darf, dann ist der Rechtsstaat in Gefahr. Da braucht es dann auch keine (zusätzlichen!) Rechtsextremen, keine (zusätzliche!) anderweitig politisch motivierte Gewalt und keinen (zusätzlichen!) Terror von außen. Das bekommt die Antifa dann ganz alleine hin.

Kann das ernsthaft irgendjemand wollen?!