Polizei schreitet wegen Kindeswohlgefährdung an Weihnachten ein

27. Dezember 2015 at 23:11

Kindeswohlgewährdung PirmasensIn der Nacht vom 1. auf den 2. Weihnachtsfeiertag wurde die Polizei in Pirmasens (Rheinland-Pfalz) zu einer Ruhestörung gerufen. Die Feiertage nutzte eine Familie offenbar lautstark, um zu feiern.

Der eingesetzten Streife öffnete eine 44jährige Frau, die ihr einjähriges Kind auf dem Arm hielt. Es war nur allzu offensichtlich, dass die Mutter stark alkoholisiert war. Ein Alkoholtest ergab dann auch 1,92 Promille. Der Kindesvater war nicht in der Wohnung und wo sich dieser aufhielt, das wusste die Mutter nicht.

Die Polizisten telefonierten daraufhin die halbe Verwandtschaft ab, bis sie den Vater erreichten. Als dieser ebenfalls in der Wohnung eintraf, war auch dieser alkoholisiert. Knapp 1,3 Promille zeigte der Alkoholtest an. Zudem stritten sich Vater und Mutter des Kleinkindes lautstark, so dass es unmöglich erschien, das Kind bei der Familie zu belassen.

Ein Onkel des Kindes erklärte sich schließlich bereit, dieses aufzunehmen. Er erschien als einziger dafür geeignet, da er selbst ein 2jähriges Kind hat.

Während die Beamten also auf das Eintreffen des Onkels warteten, genehmigte sich die Mutter gleich noch eine ganze Flasche Sekt.

Das einjährige Kind wurde dann vom Onkel abgeholt. Das Jugendamt ist über den Vorfall informiert worden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117677/3211284

Es hat sicher niemand etwas dagegen, wenn man auch mal etwas feiert, wenn man kleine Kinder im Haus hat. Es kommt aber immer darauf an, wie man das anstellt. Zu viel Alkohol muss einfach nicht sein, denn die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder hört nicht bei übermäßigem Alkoholkonsum auf!

Hoffentlich kann der Familie geholfen werden das Problem in den Griff zu bekommen, im Sinne des Kindes!