Ein Unternehmer aus Neuss verschickt 2500 Dankesbriefe an die Polizei

21. Februar 2016 at 0:26

2500 DankesbriefeDer Unternehmer Mohammadi Akhabach aus Neuss (Nordrhein-Westfalen) wollte seine Dankbarkeit der Polizei mitteilen, jedoch fand er eine E-Mail zu unpersönlich und so setzte er ein Schreiben auf, kopierte dieses 2500 Mal und verschickte diese an 2500 Polizeidienststellen.

Auf die Idee kam er aufgrund einer Begegnung mit einer Polizistin, die ihn zum Nachdenken brachte.

“Wir bedanken uns beim Bäcker, beim Metzger – warum bedanken wir uns nicht bei der Polizei”, so Akhabach.

Da er eine E-Mail zu unpersönlich fand und auch Angst hatte, dass diese in den überfüllten Polizeirechnern untergehen könnte, setzte er sich mit Hilfe seiner Sekretärin hin und signierte jeden einzelnen Brief, verpackte diese sorgfältig und verschickte sie.

Ein wenig „gemogelt“ hat er dann schon, denn nach 600 Unterschriften tat ihm der Arm weh und so scannten sie die Unterschrift des Unternehmers für die knapp 2000 weiteren Briefe ein. 🙂

Sein Dank kam bei der Polizei sehr gut an, denn kurz darauf erhielt er die ersten Rückmeldungen in Form von E-Mails und Briefen.

„Es tut gut, so nette Worte zu hören und so viel Wertschätzung zu erfahren“, antwortet eine Polizeisprecherin.

“Im Namen der zahlreichen Kolleginnen und Kollegen möchte ich mich dafür bei Ihnen bedanken. Eine solche Rückmeldung tut einmal gut!”, schreibt ein Polizeidirektor.

Für Akhabach war es eine sinnvolle Sache und er ist glücklich darüber, dass die Polizisten seinen Dank mit Freude aufnehmen. Er hofft, dass andere seinem Beispiel folgen und auch einfach einmal Danke sagen.

http://www.focus.de/regional/duesseldorf/mann-verschickt-2-500-dankesbriefe-an-polizeistellen-polizist-es-tut-gut-so-nette-worte-zu-hoeren_id_5300631.html?fbc=fb-shares

Hier haben wir einmal den Link von der Polizei Dortmund, die den gesamten Dankesbrief veröffentlicht haben:

Eine wirklich tolle Geste und dafür möchten auch wir uns bei Mohammadi Akhabach bedanken, für die Idee an sich und natürlich für den enormen Zeitaufwand und wir hoffen, dass sich sein Arm nach den vielen Unterschriften wieder beruhigt hat 🙂