Polizei warnt vor Tierhassern – Polizeihund wird Opfer von Giftköder

1. Februar 2016 at 22:09

Achtung GiftköderImmer wieder liest man in der Lokalpresse von Gefahrenstellen für Tiere. Irgendwelche Menschen, die aus irgendwelchen Gründen einen Hass auf Tiere haben, legen Köder aus, in denen sich entweder Gift oder scharfe Gegenstände befinden.

Wenn Hunde, Katzen oder andere Tiere diese Köder fressen, nehmen diese Menschen offenbar bewusst in Kauf, dass die Tiere daran schmerzvoll zu Grunde gehen.

So ist es zuletzt auch in Osnabrück (Niedersachsen) geschehen. Dort waren am vergangenen Donnerstag zwei Diensthundeführer (DHF) der Polizei mit ihren Diensthunden unterwegs. In der Nähe eines Sportplatzes waren ebensolche Giftköder ausgelegt, die offenbar beide Hunde fraßen.

Einer der beiden Hunde konnte erfolgreich von einem Tierarzt behandelt werden, er befindet sich wieder auf dem Weg der Besserung. Der andere Hund schaffte es leider nicht mehr und starb nur einen Tag später.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Osnabrück Zeugen, die eventuell verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder einen Hinweis auf die Herkunft der Köder geben können. Zeugen melden sich bitte unter Telefonnummer 0541/327-2215.

Auch wenn die Warnung für diese Hunde zu spät kommt, weist die Polizei darauf hin:

“Die Polizei warnt insbesondere Hundebesitzer, ihre Vierbeiner dort nicht frei laufen zu lassen, vorausschauend spazieren zu gehen und den Hund zu beobachten.”

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/3238426

Wir hoffen, dass es dem Diensthund nun, wo er über die Regenbogenbrücke gegangen ist, besser geht und keine Schmerzen mehr hat! Dem DHF gilt unser Mitgefühl!

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