Zugunglück in Bayern forderte Tote und Verletzte – Viele Einsatzkräfte stundenlang gefordert

9. Februar 2016 at 20:58

Zugunglück Bad AiblingBei Bad Aibling in Bayern ist es heute Morgen gegen 6:45 Uhr zu einem folgenschweren Zugunfall gekommen. Zwei Züge trafen bei nahezu ungebremster Geschwindigkeit von etwa 100 km/h auf einspuriger Führung frontal aufeinander.

Beide Züge waren mit rund 150 Fahrgästen und -personal besetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen sind zehn Menschen gestorben, 18 wurden schwer und 63 leicht verletzt.

Wir möchten den Angehörigen der Verstorbenen unsere herzliche Anteilnahme übermitteln. Wir wünschen ihnen viel Kraft in der kommenden schweren Zeit und Hilfe beim Verstehen. Den Verletzten wünschen wir schnelle und vollständige Genesung.

Wir möchten allerdings auch an die vielen Einsatzkräfte denken, die heute stundenlang unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit verrichten mussten.

Etwa 600 Helfer befanden sich vor Ort: Feuerwehr, Rettungsdienste, Technische Hilfswerk, Polizei, Berg- und Wasserwacht, rund 20 Helikopter von Polizei und Luftrettung, aus dem gesamten Umkreis, aber auch aus dem benachbarten Österreich.

Ihnen allen gilt unser Dank für diesen schweren Einsatz. Schlimme Bilder werden sich in die Köpfe der Helfer gebrannt haben. Diese gilt es zu verarbeiten. Redet darüber, und wenn es gar nicht anders geht, lasst euch helfen!

Wir sind in Gedanken bei den Opfern dieses Zugunglücks, aber auch bei den Helfern und Einsatzkräften!