Polizisten müssen Hund nach Verkehrsunfall erlösen

18. Mai 2016 at 18:53

Polizisten müssen Hund nach Verkehrsunfall erlösenEine unglückliche Verkettung von Umständen sorgte für einen tragischen Verkehrsunfall, infolge dessen die Polizisten den Hund von seinen Leiden erlösen mussten. Mit Sicherheit kein einfacher Einsatz!

Gestern Morgen gegen 09:55 Uhr befand sich eine Streife in Moers (Nordrhein-Westfalen) auf einer Einsatzfahrt. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn befuhren sie die Rathausallee.

Zu diesem Zeitpunkt ging ein 62jähriger Mann mit seinem Mischlingshund dort den Gehweg entlang. Als der Mann gerade dabei war seinen Hund anzuleinen erschreckte sich dieser und lief unvermittelt auf die Fahrbahn.

Genau in dem Moment passiert der Streifenwagen auf Einsatzfahrt diese Stelle, so dass es zum Zusammenstoß zwischen Polizeifahrzeug und Hund kam. Der Hund wurde so schwer verletzt, dass er dringend von seinen Leiden erlöst werden musste.

Da die Hinzuziehung eines Tierarztes oder Jagdausübungsberechtigten zu lange gedauert hätte, bat der 62jährige Hundehalter die Polizisten darum, den Hund zu erlösen. So sperrten die Polizisten kurz die Straße, damit keine Gefahr für andere entsteht, und einer der Beamten gab einen Schuss auf den Hund ab.

Die Streifenwagenbesatzung, eine Polizistin und ein Polizist, brachte anschließend den Hundehalter zusammen mit seinem toten Vierbeiner nach Hause.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/3328901

Dem Hundehalter gilt unser Mitgefühl. Für die Kollegen sicher eine schwierige Situation.