Polizisten treffen sich zufällig in Krankenhaus zur Knochenmarkspende – “Alles nicht so schlimm, lasst Euch registrieren!”

27. Mai 2016 at 19:37

Polizisten bei Knochenmarkspende

Bild: Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Es ist ein schöner Zufall, den die beiden Polizisten aus Rheinland-Pfalz da erlebten. Auch wenn ihr Zusammentreffen nicht geplant war, waren sich beide einig: Wir haben das aus Überzeugung gemacht.

Bei einer Typisierungsaktion in der Hochschule der Polizei hatten sich die beiden Polizisten, Polizeikommissaranwärter Johannes Feigk und Polizeikommissar Helge Hermann, bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS)​ registrieren lassen. Diese Registrierung führt nun bei beiden Polizisten dazu, dass sie als Spender für andere Menschen in Frage kommen und sich zur Voruntersuchung in der MediaPark Klinik in Köln einfinden sollten.

Als die beiden das Zimmer bezogen, stellte sich schnell heraus, dass sie beide Polizisten in Rheinland-Pfalz sind. Feigk befindet sich gerade im Bachelorstudium und Hermann hatte im April sein Studium erfolgreich abgeschlossen. Zufälle gibt’s…

Während Feigk als Spender für einen einjährigen Jungen aus Italien in Frage kommt, handelt es sich bei Hermann um ein dreijähriges Mädchen aus den USA.

“Es ist schon ein überwältigendes Gefühl, einem schwerkranken Kind eine zweite Chance geben zu können. Wenn wir einem anderen Menschen helfen können, dann machen wir das; trotz gewissen Risiken und Schmerzen, die eine Operation zur Folge haben könnte”, sind sich beide einig.

Für Kollege Feigk fand die Operation sogar an einem besonderen Tag statt: “Er fiel genau auf meinen Geburtstag. Aber egal, feiern kann man auch später.”

In beiden Fällen verlief die 20minütige Operation im “traditionellen” Spendenverfahren so gut, dass sie auf Schmerzmittel verzichten konnten.

Die Kollegen haben abschließend eine Botschaft:

“Das Entfernen des Venenzugangs tat mehr weh, als die Schmerzen nach der Operation! Aus diesem Grund möchten wir alle dazu ermutigen, sich registrieren zu lassen. Je mehr sich registrieren lassen, desto größer die Chance Leben zu retten.”

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117718/3336385

Super klasse von Euch beiden und ein toller Zufall. Wir hoffen, dass Eure Spende den beiden Kindern hilft, ihr junges Leben zu retten!