Wenn sich das Verhalten einiger Menschen verändert, verändert es dann das Leben von vielen anderen?!

16. Mai 2016 at 14:03

Wenn sich das Verhalten einiger Menschen verändert...Dies kann als Aussage und Frage verstanden werden. Eine Frage allerdings, die sich zurzeit öfter stellt. Es geschehen so viele Dinge, tagtäglich, deren Ursprung vom Verhalten der Menschen abhängig ist. Hier spielt gerade im Zusammenhang mit der Polizei Unzufriedenheit, aber auch Gewalt ein große Rolle.

Aber nicht nur hier, auch im Privaten wird zu oft unbedacht verbale oder tätliche Gewalt angewendet. Die Geschehnisse und Schlagzeilen der letzten Tage und Wochen waren alles andere als gute Nachrichten und man hat das Gefühl, sie reißen gar nicht ab.

Manche Taten kann man einfach nicht nachvollziehen, außer Unverständnis und unbeantwortete Fragen bleibt nicht viel übrig. Dies betrifft aber nicht nur Polizisten, auch und vor allem viele Angehörigen von Polizisten/innen bereiten sie Angst und Sorge.

Der Hass und der Umgang mit Angehörigen der Polizei wird immer größer. Das bleibt auch den Partnern der Polizisten nicht verborgen. Die Meldung, dass ein Polizist bei einer Fußstreife mit einem Messer „einfach so“ angegriffen wird, oder es bei Routinekontrollen zu Verletzungen mit schweren Folgen kommt, zeigt deutlich die Tendenz hin zur Gefährlichkeit in diesem Job.

Angehörige bangen und erwarten sehnlichst das Dienstende, verfolgen die Nachrichten und hoffen ihre Lieben unversehrt wieder zu sehen.

Dabei haben so viele diesen Job gewählt um Menschen zu helfen, Opfer zu versorgen und nicht selbst Opfer zu werden!

Also noch einmal zurück zur Ursprungsaussage: Viele Menschen könnten etwas zum Positiven ändern, wenn sie ihr eigenes Verhalten ändern würden.
Dann würde sich auch das Leben von vielen anderen wiederum ändern, und zwar hin zum Positiven.

Es ist sinnlos, die Polizei für die eigene Unzufriedenheit verantwortlich zu machen. Denn dadurch löst man keine Probleme, man erschafft nur neue, für sich und andere. Denn diese Menschen in Uniform gehen „nur“ ihrer Arbeit nach.

Sie sind ein ausführendes Organ des Staates, aber eben auch Menschen, die zu Hause Angehörige haben, eine Familie, die Mutter, Vater, Tante, Onkel, Kinder usw. Und die erleben zurzeit Angst und Sorge, was das Miteinander mit den Mitmenschen, aber auch ihr eigenes Leben deutlich erschwert und belastet.

Darüber sollten alle mal nachdenken.