Flucht vor Polizei wegen fehlender Beleuchtung fällt buchstäblich ins Wasser

18. Juli 2016 at 20:20

Flucht vor Polizei fällt buchstäblich ins WasserWenig Glück hatte ein Radfahrer in Minden (Nordrhein-Westfalen), als er einer Polizeikontrolle entkommen wollte. Und sein Plan, vor der Kontrolle zu flüchten, stellte sich als schlechte Idee heraus.

Gestern Abend kurz vor Mitternacht entdeckte eine Streife einen Radfahrer, der ohne Licht unterwegs war. Als dieser den Streifenwagen entdeckte, setzte er zur Flucht an. Offenbar hatte er keine Lust auf eine Polizeikontrolle und auf die Fragen der Polizisten.

Also strampelte er “was das Zeug hielt”, wie es im Polizeibericht heißt. Dennoch holte ihn die Streife ein. Daraufhin warf der Radler seinen Drahtesel in den Straßengraben, kletterte über ein 2 Meter hohes Gartentor und wollte seine Flucht über das Privatgrundstück fortsetzen.

Doch auch hier hatte er abermals Pech wegen mangelnder Beleuchtung. Er lief durch den Garten über eine Fläche, die für ihn offenbar als begehbar erschien, allerdings handelte es sich hierbei um eine Poolabdeckung.

Die Flucht endete somit abrupt und sehr feucht. Völlig durchnässt fischten die Beamten den 17jährigen Flüchtigen aus dem Wasser und konnte ihm nun in aller Ruhe die Sache mit dem fehlenden Licht und dem verbotswidrigen Betreten fremder Privatgrundstücke erklären. Anzeige folgt.

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