Polizisten fahren nach Brand der Hochzeits-“Kutsche” Traupaar zum Standesamt

1. Juli 2016 at 20:35

Die folgende Geschichte wurde uns während unseres Urlaubs zugesandt. Sie ist zwar knapp zwei Wochen alt, aber dennoch möchten wir sie euch nicht vorenthalten.

Hochzeiten werden meist lange vorgeplant. Vieles ist zu bedenken, einzuplanen und vorzubereiten, bis der große Tag dann endlich da ist. So war es auch bei einem Traupaar, welches sich das gegenseitige Ja-Wort vor dem Standesbeamten auf Schloss Ehreshoven in Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen) geben wollte.

Der Bräutigam hatte sich hierzu einen Traum erfüllt und als Hochzeits-“Kutsche” einen VW Bully T1 geordert. Hiermit war das Paar nun unterwegs zum Schloss, wo die Hochzeitsgesellschaft samt Standesbeamten wartete.

Auf dem Weg dort hin qualmte der Bully plötzlich und fing dann sogar Feuer. Da sich der Motor im Heck des Fahrzeugs befand, bestand für das Brautpaar keine Gefahr, als sie die Kutsche notwendiger Weise verlassen mussten. Die verständigte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Nun standen aber Braut und Bräutigam, nebst Brautjungfer, gestrandet im Nirgendwo und die Hochzeit sollte in fünf Minuten beginnen. Die eingesetzten Polizisten überlegten nicht lange und stellten ihren Streifenwagen als Ersatzkutsche bereit.

Quasi in amtlicher Zuführung zum Standesbeamten fuhr die blau-silberne Karosse mit der wertvollen Besatzung beim Schloss vor und und die Hochzeitsgesellschaft, die über den Vorfall Bescheid wusste, gab großen Applaus.

Damit war die Hochzeit gerettet und dieser Tag dürfte für das Brautpaar in jeder Hinsicht unvergesslich bleiben.

http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=75&tx_ttnews[tt_news]=180785&cHash=9d91417927

Wir wünschen dem frisch gebackenen Ehepaar alles Gute für die gemeinsame Zukunft und danken den Kollegen für die einzig richtige “Amtshandlung” in dieser Situation 👍

Danke an Jan für den Link!