+ Zeugenaufruf + Privatfahrzeuge eines Polizisten angezündet

23. September 2016 at 17:07

Privatfahrzeuge eines Polizisten angezündetIn der vergangenen Nacht haben offenbar Unbekannte zwei Fahrzeuge im Hamburger Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt angezündet. Die beiden Autos, ein Nissan Pathfinder und ein VW-Polo, standen in einem Carport des Wohnhauses und brannten im Motorbereich.

Beide Fahrzeuge und der Carport wurden stark beschädigt, wobei die Feuerwehr schlimmeres verhindern konnte. Insgesamt 13 Streifenwagen beteiligten sich an der Tätersuche, doch diese blieb erfolglos.

Der Hamburger Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und geht von einer politisch motivierten Tat aus. Denn der Fahrzeughalter ist Leiter des Polizeikommissariats 14 in Hamburg und zudem Leiter der Task-Force Drogenbekämpfung. Insbesondere in den Stadtteilen St. Pauli, St. Georg und im Schanzenviertel hatte die Polizei bei Razzien Erfolge gegen Dealer erzielt.

Diese Razzien waren aus der starken linken Szene in Hamburg kritisiert worden, weshalb der Verdacht der politischen Motivation für diese Brandstiftung nahe liegt. Am Brandort wurden Spuren gesichert. Zeugen werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt unter Tel. 040/4286-56789 zu melden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3438180

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Autos-von-Polizei-Revierleiter-brennen-aus,brennendeautos106.html

Es zeigt sich immer wieder, dass insbesondere in der linken Szene kein Skrupel vor Eigentum und Leben anderer vorhanden ist. Hätte die Feuerwehr nicht erfolgreich eingegriffen, hätte die Sache ganz anders ausgehen können.

Und – woher auch immer – wusste der Täter offenbar ganz genau, wen er damit schädigt. Zufall ist da eher unwahrscheinlich. Sollte sich der Verdacht hinsichtlich der linken Szene bestätigen, ist das nicht nur eine Brandstiftung, dann ist das linksmotivierter Terrorismus, der nun auch die Familien der Kollegen – nur wegen ihres Berufes – bedroht.