Nach Einsatz in Dresden verirren sich Einsatzkräfte auf dem Heimweg in Radebeul

6. Oktober 2016 at 17:45

Nach Einsatz in Dresden verirren sich Einsatzkräfte auf dem Heimweg in RadebeulManchmal kann es nicht schlimmer kommen. Da hat man als angeforderte Einsatzkraft aus einem anderen Landesteil oder aus einem anderen Bundesland eine lange Anfahrt, steht sich beim Einsatz die Füße in den Bauch und wenn dann endlich Einsatzende befohlen wird, verirrt man sich auch noch auf dem Heimweg.

So erging es Polizisten, die am Wochenende in Dresden bei den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit eingesetzt waren. Auf ihrem Weg durch Radebeul (Sachsen) wollten sie auf ihrem Heimweg einem Navigationsgerät folgen. Doch anstatt einer zielsicheren Reise verirrten sie sich in der Stadt, weil ihnen wegen verschiedener Straßensperrungen nicht einmal mehr der Weg zur Autobahn mit Hilfe des Navis gelang.

So standen sie in Kolonne hilf- und ratlos auf der Straße und blockierten die Ausfahrt zum Kötzschenbrodaer Parkplatz. Was tun? Retterin in der Not war eine zufällig vorbei gehende Passantin, die ihnen verschiedene befahrbare Wege in Richtung Autobahn erklärte.

So fanden sie doch noch den Heimweg aus dem “Straßensperrungslabyrinth” in Radebeul (so die Sächsische Zeitung) und konnten mit etwas Verspätung endlich das Dienstende einleiten.

http://www.sz-online.de/nachrichten/navi-fuehrt-polizisten-in-die-irre-3508454.html

Meistens werden wir Polizisten nach dem Weg gefragt, hier lag die Sache anders und die Kollegen benötigten eine kleine Starthilfe. Vielen Dank für den Wegweiser in den wohlverdienten Feierabend!