So versteht ein Bürger Solidarität mit den Blaulichtern

24. Oktober 2016 at 19:31

So versteht ein Bürger Solidarität mit den Blaulichtern

“Hallo liebes Polizei-Mensch-Team,

auch ich trage jeden Tag sichtbar das Thin-blue-line-Armband um meine Solidarität zu zeigen.

Ich habe weder beruflich noch privat mit der Polizei zu tun.
Dennoch schätze und respektiere ich eure Arbeit sehr und finde, daß diese viel zu wenig anerkannt wird, nicht unbedingt nur von der „normalen“ Bevölkerung, sondern insbesondere von der Politik.

Wie sagt man; „Der Fisch stinkt immer vom Kopf“, genau so ist das in unserem Lande auch, einige Politiker nutzen bewußt ihre mediale Präsenz um auf die Polizei einzudreschen, deren Arbeit zu negieren oder gar komplett die Kompetenz in Frage zu stellen!

Würden diese Politiker aufhören Gewalt gegen Polizisten zu tolerieren oder klein zu reden und mehr Respekt zeigen, wäre dies schon mal ein Anfang und vor allem ein Zeichen gegenüber der Gesellschaft!

Es ist ein Affront jedesmal darüber zu philosophieren, ob der Schußwaffengebrauch richtig war beziehungsweise ob man nicht in Arme und Beine hätte schießen können. Ich selbst bin im Schweizer Militär an der SIG P220 ausgebildet worden, ich weiß wie schwierig es ist in verschärften Situationen zu schießen.

Es sind kleine Dinge, wie man die Polizei und Rettungskräfte im Alltag unterstützen kann, angefangen bei der Überlegung, wo bzw. wie parke ich, auf der Autobahn bei Stau automatisch in die Rettungsgasse-Position fahren, nicht Gaffen, oder wenn ein Einsatzfahrzeug eine kritische Stelle wie Verkehrsinseln passieren muß, sich richtig hinstellen oder gar früher anhalten, etc.

Ich leite ein Lebensmittelgeschäft und habe angewiesen, daß die Polizei und Rettungskräfte kräftig Rabatt bekommen. Einmal war eine Feuerwehr-Crew (Leiterwagen) bei mir im Geschäft und stand an der Kasse an um zu bezahlen, da kam ein Einsatzbefehl und die Jungs mußten los, sie wollten die Waren liegen lassen, ich hab sie kostenlos mitgegeben.

Das ist meine Art die wertvollste Arbeit, die es in der Gesellschaft gibt, zu unterstützen.

Denn am bitteren Ende, wenn es darauf ankommt, gebt ihr alle euer Leben um uns zu beschützen.

Blue lives matters”

Der Autor ist uns namentlich bekannt, er möchte jedoch anonym bleiben.