Anwesenheit der Exekutive schlecht für Dieb: Bundeswehr, Justiz und Polizei führen gemeinsame Festnahme durch

9. November 2016 at 15:29

Bundeswehr, Justiz und Polizei führen gemeinsame Festnahme durchDie Anwesenheit von Mitarbeitern der Bundeswehr, der Justiz und der Polizei wurde für einen Dieb im Brückencenter in Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) zum Verhängnis. In einer gemeinsamen Aktion nahmen sie den Dieb fest.

Bereits am Freitag gelangte der 28-jährige Mann um 08:45 Uhr in ein noch nicht geöffnetes Geschäft, indem er unter einem leicht geöffneten Rolltor hindurch kletterte. Eine Mitarbeiterin des Geschäfts bemerkte dies und rief um Hilfe, als der Mann sich bereits an die Kasse begeben hatte und nach Beute Ausschau hielt.

Der Mann schubste die Mitarbeiterin zur Seite und flüchtete in Richtung Haupteingang. Ein zufällig anwesender uniformierter Justizbeamter war auf den Vorfall aufmerksam geworden und verfolgte nun den Flüchtigen. Der 28-jährige stellte sich allerdings quasi selbst, als er gegen die sich nur langsam öffnende Schiebetür lief.

Hier gelang dem Justizbeamten der Zugriff und er brachte den Flüchtigen zu Boden. Auch ein Polizist, der sich privat im Brückencenter aufhielt, war nun auf die Szene aufmerksam geworden und kam dem Justizbeamten zu Hilfe. Beide fixierten nun den Flüchtigen am Boden.

Doch der Täter wehrte sich gegen die Fixierung und beleidigte zudem die beiden Beamten von Justiz und Polizei, was wiederum einem uniformierten Soldaten der Bundeswehr auffiel. Auch er unterstützte die Kollegen der Exekutive, bis die alarmierte Polizei eintraf, die den Täter festnahm und in den Polizeigewahrsam verbrachte.

Die Mitarbeiterin des Geschäfts erlitt durch das Schubsen und den anschließenden Sturz leichte Verletzungen, die ärztliche behandelt werden mussten. Alle anderen Beteiligten blieben offenbar unverletzt.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/3474911

Ein tolles Beispiel, wie wichtig und erfolgreich eine Zusammenarbeit der Exekutive sein kann, auch wenn die jeweiligen Protagonisten teilweise in ihrer Freizeit unterwegs sind und der Zufall sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammen führte.

Gut gemacht, Jungs!