Theo Beiske verabschiedet sich heute in den Ruhestand und engagiert sich auch weiterhin für krebskranke Kinder

25. November 2016 at 8:46

Theo Beiske hilftPolizeihauptkommissar Theo Beiske ist eine Institution in Fröndenberg. Das jedenfalls erfährt man, wenn man über ihn recherchiert. Er war einer von drei Bezirksbeamten dieser Stadt in Nordrhein-Westfalen und offenbar jedem als der Theo bekannt. Liebevoll nannte ihn der ein oder andere “Dorfsheriff”.

Am 2. April 1973 begann er seine Polizeiausbildung in Bork und fand anschließende Verwendung bei der Bereitschaftspolizei in Wuppertal und beim Objektschutz in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Nach Zwischenstationen beim Polizeipräsidium (PP) Leverkusen und Dortmund fand er seine dienstliche Heimat bei der Kreispolizeibehörde Unna, wo er viele Jahre bis zum Schluss seinen Dienst versah.

Beim Bezirksdienst in Fröndenberg versah er immerhin 18 Jahre und zwei Monate. Die Fröndenberger können sich laut eigenem Bekunden den Theo nicht wegdenken. Einerseits, weil er sich viele Freunde gemacht hat (“Theo an sich ist sowieso nicht zu ersetzen“), andererseits, weil seine Stelle nicht wieder besetzt werden wird.

Heute, 25. November, verabschiedet sich Theo Beiske von den Fröndenbergern mit einem Fest auf dem Marktplatz. Für Essen und Trinken ist gesorgt und die Einnahmen kommen krebskranken Kindern zu Gute.

Die Gemeinnützigkeit ist Theos zweites Standbein und er macht es seit 2013 mit Herzblut. Denn vor drei Jahren lernte er im Rahmen einer Rad-Tour, die von der IPA (Internationale Police Association) veranstaltet wurde, Familie Zachert kennen, die die Isabell-Zachert-Stiftung (IZS) gegründet hatte. Die IZS ist eine Treuhandstiftung der Deutsche Kinderkrebsstiftung.

Und die unterstützt das deutschlandweit einzigartige Waldpiratencamp in Heidelberg, in dem “krebskranke Kinder und Jugendliche im Alter von 8 – 16 Jahren Mut, Kraft und Zuversicht für die Rückkehr in das „normale“ Leben tanken” können.

Für Theo Beiske war klar, DAS muss er unterstützen. Er selbst hat laut seinem Blog zwei gesunde Töchter und drei Enkeltöchter, und so wurde ihm klar: “Da muss ich WAS tun — und das dauerhaft. Und wenn ich was tue, dann mache ich es richtig!”

Wer also heute Zeit und Lust hat, kann sich einerseits von Theo verabschieden, andererseits aber auch mit jeder noch so kleinen Spende etwas Gutes für krebskranke Kinder tun.

Weitere Informationen über Theos Projekt bekommt ihr auf seiner Facebookseite Theo Beiske hilft oder in seinem Blog.

Dir, lieber Theo, wünschen wir einen langen und gesunden, zumal verdienten, Ruhestand. Wir danken dir für deine Zeit als aktiver Polizist und wünschen dir viel Erfolg bei deiner Herzenssache!

Vielen Dank an Susanne, die uns den Hinweis gab und uns dazu schrieb:

“In unserem Städtchen Fröndenberg geht unser Dorfscheriff in den Ruhestand. Zahlreiche Fröndenberger werden Abschied nehmen von der guten Seele “Theo”. Ich finde das sehr schön.”