Verfahren eingestellt: Schusswaffengebrauch in Hagen war gerechtfertigt

10. November 2016 at 15:46

Verfahren eingestellt: Schusswaffengebrauch in Hagen war gerechtfertigtVergangenen Monat berichteten wir von einem Schusswaffengebrauch in Hagen (Nordrhein-Westfalen). Dort hatte ein 34-jähriger Mann einen anderen Mann bereits mit einer Machete an Oberarm, Handgelenk und Kopf verletzt. Der Angreifer verfolgte sein Opfer auf die Straße und drohte weiter mit der Machete zuzuschlagen.

Die alarmierten Polizisten wollten den Angriff stoppen und den Angreifer festnehmen, woraufhin sie selbst von ihm angegriffen wurden. Die 24-jährige Polizisten setzten ihre Dienstwaffe ein und gab einen einzelnen Schuss auf den Angreifer ab. Dieser wurde lebensgefährlich verletzt und verstarb trotz Reanimationsversuchen.

Die Staatsanwaltschaft Hagen hat nun das Verfahren eingestellt. Nach Prüfung der Sachlage und aller Beweise wurde festgestellt, dass die Beamtin in Notwehr handelte und daher der Schusswaffengebrauch gerechtfertigt war.

http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/ermittlungen-gegen-polizistin-eingestellt-100.html

Wir hoffen, dass die junge Kollegin nach dieser positiven Nachricht in diesem tragischen Vorfall den Einsatz verarbeitet bekommt und irgendwann damit abschließen kann. Wir wünschen ihr alle erdenkliche Unterstützung.

Unseren damaligen Bericht und unser Hinweis, warum man als Polizist nicht immer auf die Beine schießen kann, um einen Angriff zu stoppen, findet ihr hier.