Spuren im Schnee führen zu kaltem Versteck

17. Januar 2017 at 14:43

Spuren im Schnee führen zu kaltem VersteckEin etwas ungewöhnliches, unsicheres und kaltes Versteck hat sich ein Mann im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) ausgesucht.

Polizeibeamte waren am frühen Samstagmorgen auf Streifenfahrt in Meinerzhagen. Gegen 1:30 Uhr entdecken die Beamten einen verdächtigen PKW samt zweier Personen die sich in der Nähe des Gemeindehauses aufhielten.

Nachdem die Beamten gewendet und geparkt hatten trafen diese nur noch einen Mann an. Zu dem zweiten Mann führte eine frische Spur im Schnee. Erst auf den zweiten Blick erkannten die Beamten den Mann, der sich zwischenzeitlich in einem Schneehaufen versteckt hatte.

Bei der anschließenden Kontrolle samt Durchsuchung des Fahrzeugs wurden mehrere Tatbestände festgestellt.

Im Fahrzeug befanden sich mehrere Kupfer-Fallrohre sowie Aufbruchwerkzeug. Diese wurden, wie sich herausgestellt hatte, gerade erst am Gemeindehaus abmontiert.

Als ob das noch nicht reichen würde, stellten die Beamten noch fest, dass der PKW nicht zugelassen war und der mutmaßliche Fahrer des PKW nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Bei der Tat richteten die Täter mehrere hundert Euro Schaden an. Der PKW wurde sichergestellt.

Der 47 jährige gebürtige Lüdenscheider konnte keinen festen Wohnsitz vorweisen und wurde vorläufig festgenommen.

Sein Komplize, ein 42 jähriger Meinerzhagener, wurde entlassen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Merke: Verstecken in Schneehaufen, keine tolle Idee, die Spuren sind dann doch etwas verräterisch…