Blick über den Tellerrand: Fahrzeughersteller verstärkt Sicherheit der Polizisten in den Streifenwagen

13. Februar 2017 at 16:34

Während im deutschsprachigen Raum über so manches Ausstattungsmerkmal der Streifenwagen gestritten wird und es erst wenige Polizeien gibt, die über einen sogenannten interaktiven Streifenwagen (Stichwort rollendes Büro mit Laptop, Drucker usw.) verfügen, ist dies in den USA bereits seit Jahren gang und gäbe. Nun verstärkt ein amerikanischer Fahrzeughersteller das Angebot der Sicherheitselemente um ein weiteres Merkmal.

Die Firma Dodge macht sich die bereits vorhandenen Parksensoren im Modell Charger Pursuit zu nutze und funktioniert sie um. Die nach hinten gerichteten Ultraschall-Sensoren melden es nicht nur, wenn sich von hinten jemand dem Streifenwagen nähert, durch einen Warnton, es wird zudem die Rückfahrkamera aktiviert, die Zentralverriegelung betätigt und die vorderen Seitenfenster geschlossen. Alles vollautomatisch.

Das Modul zur Überfallvermeidung wird einfach auf einen vorhanden Anschluss im Fahrzeug gesteckt und muss nur aktiviert werden. Umbauten sind nicht erforderlich, da das System die sowieso vorhanden Sensoren und Aktoren nutzt. Alle neuen US-Polizeifahrzeuge dieses Herstellers sollen standardmäßig damit ausgerüstet sein.

Ein sinnvolles Sicherheitselement, wäre es auch hierzulande sinnvoll?