Verfolgungsfahrt endet mit hohem Sachschaden und insgesamt vier Verletzten, davon zwei Polizisten

17. Februar 2017 at 9:43

In der vorvergangenen Nacht kam es im Bereich Rastatt (Baden-Württemberg) zu einer Verfolgungsfahrt, bei der es zwischen einem Polizeifahrzeug und dem Flüchtenden zu einem Zusammenstoß kam. Folge: Hoher Sachschaden und insgesamt vier Verletzte.

Eine Streifenbesatzung des Reviers Rastatt wollte nachts gegen 2:20 Uhr ein Fahrzeug kontrollieren. Doch anstatt die eindeutigen Anhaltezeichen zu beachten, gab der Fahrer des Mercedes Gas und beschleunigte innerhalb der Ortschaft auf 80 km/h. Auf seiner Flucht überfuhr er auch eine rote Ampel.

Im Verlaufe seiner Flucht beschleunigte der Mercedes immer weiter. Weitere Unterstützungskräfte wurden angefordert. Eins der Polizeifahrzeuge kreuzte die Fahrroute des flüchtenden Mercedesfahrers, so dass es zur Kollision kam.

Der Mercedes fuhr dem Polizeifahrzeuge in die Fahrerseite in Höhe der Fahrertür, der Streifenwagen kam von der Straße ab. Bei dem Verkehrsunfall wurde der 20-jährige Mercedesfahrer, wie auch seine 19-jährige Beifahrerin, verletzt. Die beiden Polizisten im Polizeitransporter werden ebenfalls verletzt und mussten in ein Krankenhaus. Sie sind nicht mehr dienstfähig.

Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Die Tatsache, dass der Mercedesfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und womöglich unter Drogeneinfluss stand, war wohl Grund für diese halsbrecherische Flucht. Dem jungen Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Das Ermittlungsverfahren führt die Staatsanwaltschaft Baden-Baden, die darum bittet, dass Zeugen der Verfolgungsfahrt sich bitte unter Tel. 07222/761-0 bei der Polizei melden.

Welch ein hohes Risiko manche Menschen eingehen, nur um sich nicht für ihr verantwortungsloses Handeln rechtfertigen zu müssen. Das hätte auch ganz anders ausgehen können.

Wir wünschen den Verletzten baldige Genesung!