Bundespolizist gerät auf dem Weg zum Dienst unverschuldet in Unfall

20. März 2017 at 18:27

Bundespolizist gerät auf dem Weg zum Dienst unverschuldet in UnfallUnfallverursacher tot, Polizist schwer verletzt

Man verabschiedet sich von seinen Liebsten, weil man bald seinen Dienst antreten muss. “Fahr vorsichtig, bis später”, rufen sie einem nach. Auch wenn man vorsichtig gefahren ist, kehrt man doch nicht zurück. Dabei muss nicht unbedingt im Dienst etwas geschehen sein, was die Rückkehr verhindert. So geschehen gestern in der Nähe vom hessischen Bad Hersfeld.

Ein Bundespolizist befand sich auf dem Weg zum Dienst in Frankfurt und befuhr mit seinem BMW die B27 von Bad Hersfeld in Richtung Ludwigsau. Nach dem Ortsausgang Bad Hersfeld auf einer Bahnüberführungsbrücke kam dem Beamten ein VW Polo entgegen.

Die Autofahrerin verlor auf regennasser Fahrbahn aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug, schleuderte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Beifahrerseite frontal in den entgegen kommenden BMW.

Die 20-jährige Polofahrerin erlitt bei der Kollision lebensgefährliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 22-jährige Bundespolizist wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Ein Gutachter wurde zur Unfallursachenforschung heran gezogen.

Den Angehörigen der tödlich verunglückten jungen Autofahrerin gilt unser Mitgefühl. Wir wünschen ihnen viel Kraft den Verlust dieses viel zu jungen Lebens zu verkraften.

Dem schwer verletzten Kollegen senden wir die besten Genesungswünsche!

Ein schwieriger Einsatz für alle Einsatzkräfte. Die Bilder sind manchmal verstörend, sie müssen verarbeitet werden. Auch die Überbringung der Todesnachricht ist eine der schwersten Aufgaben des Polizeiberufs, insbesondere dann, wenn ein junger Mensch nicht mehr nach Hause zurück kehrt. Redet darüber und lasst euch helfen, wenn es euch zu sehr bedrückt.