Am Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizisten

9. April 2017 at 14:40

Am Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen PolizistenAm Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizisten

Ein Mann meldete der Polizei, dass seine 32 jährige Nachbarin Suizid begehen wollte. Gegen 11:30 Uhr trafen die Beamten an der Wohnung der Nachbarin ein. Da die Wohnungstűr offen stand, gingen die Polizisten hinein. Die Beamten trafen die Mieterin mit einer Waffe in der Hand, auf dem Sofa sitzend, an.

Die Beamten forderten die 32 jährige auf, die Waffe fallen zu lassen. Doch die Frau kam der Aufforderung nicht nach und richtete die Waffe auf die Beamten. Ein Polizist musste drauf von seiner Schusswaffe Gebrauch machen und traf die Frau in Oberschenkel und Arm.

Der Rettungsdienst der Feuerwehr brachte die 32 jährige ins Krankenhaus. Die Polizisten wurden nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen hat die Mordkommission übernommen.

Auch am Mittwoch kam es in Dortmund zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten.

Ein 39 jähriger Mann, randalierte auf einem Sportplatz Lütgendortmund während das Training der Fußballjugend lief. Er rannte immer wieder nur in Socken aufs Spielfeld und beschimpfte Spieler und Trainer.

Als die Polizei eintraf wurde der Mann extrem aggressiv und ging auf die Beamten los. Er schlug auf die 43-jährige Polizeibeamtin und den 31-jährigen Polizeibeamten ein und verletzte beide. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray gelang es dem Tatverdächtigen schließlich, in nahegelegene Gärten zu flüchten. Mit Unterstützung fahndete die Polizei nach dem Tatverdächtigen. Sie trafen an einer Laube auf ihn. An der Laube war die Scheibe eingeschlagen. Bei der Festnahme kam es zum Schusswaffengebrauch. Dabei erlitt der Mann einen Beindurchschuss. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und operiert. Sein Zustand ist stabil. Die eingesetzten Polizeibeamten mussten ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Sie sind zurzeit nicht dienstfähig. Die Ermittlungen dauern an.

Die Ermittlungen werden aus Neutralitätsgründen durch das Polizeipräsidium Recklinghausen und die Staatsanwaltschaft Dortmund geführt.