Bevölkerungsschutz: THW und Bundespolizei nahmen an gemeinsamer Übung teil

10. Mai 2017 at 18:22

Manchmal ist es notwendig, Rettungsgerät und -kräfte schnell irgendwo hin zu bringen oder Personen aus einer schwierigen Lage zu retten. Hierzu ist der Luftweg die schnellste Möglichkeit und die Hilfsorganisationen und die Polizei müssen hierbei eng zusammen arbeiten.

Kürzlich wurden 40 Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) zu sogenannten Flughelfern ausgebildet. In einer gemeinsamen Übung von THW und der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim wurden Handgriffe geübt und Vorgänge trainiert.

So wurde zum Beispiel trainiert, Sandsäcke bei Hochwassersituationen schnell in unzugängliche Gebiete zu bringen. Baumstämme, Brückenteile, Lasten in Netzen und ein Löschwasserbehälter, der bei Waldbränden zum Einsatz kommt, wurden an die Helikopter der Bundespolizei gehängt und dann transportiert.

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Das Highlight für die 40 angehenden Flughelfer war das sogenannte Winchen. Hierbei wurden jeweils zwei Helfer gleichzeitig über die Rettungswinde in die Kabine gezogen. Diese Übung dient sowohl dem Verbringen von Hilfskräften in entlegene Regionen, als auch dem Bergen von Menschen aus Notsituationen.

Die Flughelfer trainierten hierbei das korrekte An- und Abhängen, als auch die passenden Handzeichen zur Verständigung mit den Piloten. Natürlich gehörten auch theoretische Inhalte zum Lehrstoff, wie Kerninhalte über den Aufbau und Betrieb von Feldflugplätzen, Sicherheitsvorschriften im Flugbetrieb sowie technische Informationen über die Hubschrauber und die verwendeten Lastentransporteinrichtungen.

Die Zusammenarbeit zwischen THW und Bundespolizei verlief hierbei reibungslos und war lehrreich für beide Seiten. An der Übung nahmen die THW-Ortsverbände Augsburg, Friedberg, Freising, Fürstenfeldbruck, Schwabmünchen, Markt Schwaben sowie München Ost, Mitte, Land und West, sowie die Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim teil.