Autofahrer legt sich mit Zivilstreife an: Kein guter Tag für einen 28-jährigen Golffahrer

27. Juni 2017 at 12:20

Autofahrer legt sich mit Zivilstreife an: Kein guter Tag für einen 28-jährigen GolffahrerVergangene Woche meinte ein 28-Jähriger auf der A6 bei Hockenheim in Fahrtrichtung Mannheim, sich einen Schlagabtausch zu leisten, ohne zu wissen, dass er es mit einer Zivilstreife zu tun hatte. Dabei griff er in die Vollen, vom Drängeln, Lichthupe geben bis zu beleidigenden Gesten war alles dabei.

Kurz nach 8 Uhr am Donnerstagmorgen hatte es ein 28-jährige Golffahrer extrem eilig und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur auf einen Mercedes auf, gab Lichthupe, drängelte in wahrer Rasermanier. Ungeduldig überholte der junge Mann den Mercedes auf der rechten Spur und zeigte den drei Insassen dabei den Mittelfinger und setzte dann seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort.

Ohne Blaulicht (da die Geschwindigkeit zu hoch war um das Magnetblaulicht aufs Dach zu setzen) nahm die Zivilstreife die Verfolgung auf und wollte sich rechts neben den Golf zu setzen. Doch dies wollte der 28-Jährige nicht zulassen und wechselte abrupt die Spur um den Mercedes auszubremsen. Der Mercedesfahrer konnte nur mit einer harten Bremsung einen Zusammenstoß verhindern.

Der Golffahrer wechselte wieder auf die linke Spur und gab erneut Gas. Die Kollegen konnten den 28-Jährigen erneut einholen und setzten sich neben den Golf. Erneut zeigte der Mann den Beamten den Mittelfinger. Daraufhin gaben die Insassen des Mercedes sich als Polizisten zu erkennen.

Bei der anschließenden Kontrolle gab der Mann an, dass er zu spät dran war und es eh schon kein guter Tag für ihn war. Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung und wegen Beleidigung eingeleitet.

Hoffen wir, dass der Golffahrer eine Lehre aus seinem Fahrverhalten zieht. Keine Zeit und schlechter Tag sind keine Entschuldigung für ein so rüdes Verhalten, was zudem sehr gefährlich ist.