Flucht eines mutmaßlichen Einbrechers endet im Planschbecken

21. Juni 2017 at 18:33

Flucht eines mutmaßlichen Einbrechers endet im PlanschbeckenPolizistin in die Hand gebissen

Beim folgenden Vorfall kann man sich ein Grinsen nicht verkneifen, auch wenn der Täter die Kollegen angegriffen hatte. Letzteres ist natürlich nicht zu entschuldigen, auch wenn der Täter unter Drogeneinfluss stand.

Die Polizei Nordhessen wurde von aufmerksamen Zeugen darüber informiert, dass wohl eine fremde Person um die Häuser herum schleichen und hinein schauen würde. Da die Zeugen hier das Ausspähen für einen möglichen Einbruch vermuteten alarmierten sie folgerichtig die Polizei.

Die eingesetzten Kollegen konnten den mutmaßlichen Einbrecher noch antreffen und bei deren Anblick gab der 19-Jährige aus Göttingen sogleich Hackengas. Auf seiner Flucht stürzte er durch einen Garten und beschädigte hierbei drei Hundezwinger und das Plastikdach des Zwingers.

Dann stürzte er zweieinhalb Meter in die Tiefe. Doch das alles hielt ihn nicht auf und er setzte seine Flucht fort, bis die Kollegen ihn einholten und festnahmen. Während der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, wobei er nach dem Beamten trat und der Polizistin in die Hand biss.

Doch das alles half ihm gar nichts, landete er während der Festnahme in einem gefüllten Planschbecken. Hier war nun “Schluss mit lustig” und die Handschellen klickten. Seine Einlassung, er habe am Morgen Speed genommen, half ihm da auch nicht weiter. Im Gegenteil kommt nun eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hinzu.

Zudem muss er sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Ob außerdem noch die Straftatbestände des Hausfriedensbruchs und des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls erfüllt wurden, werden die laufenden Ermittlungen zeigen.

Ein ganz schön lange Straftatenliste für einen so jungen Menschen…

Da der Polizeibericht keine Einzelheiten über die Verletzungen der Kollegen enthält, wünschen wir vorsorglich alles Gute!