Grenzkontrolle: Zwei Totschläger von der A8 ins Gefängnis gebracht

25. August 2017 at 16:05

Grenzkontrolle: Zwei Totschläger von der A8 ins Gefängnis gebracht

Bild: Bundespolizei

Am Montag konnte die Bundespolizei auf der Autobahn A8 von Salzburg nach München zwei verurteilte Straftäter festnehmen. Ihr Weg führte zwar zurück nach Deutschland, allerdings zu einem anderen Ziel, als von ihnen vermutlich geplant. Es ging direkt ins Gefängnis.

Bei der Kontrolle eines Reisebusses auf der Höhe von Schwarzenbach (Bayern) fanden die Beamten heraus, dass ein 38- jähriger Bulgare im Jahr 2009 wegen Totschlags zu acht Jahren Haft verurteilt wurde. Nachdem er einen Teil der Strafe abgesessen hatte, wurde er 2013 in sein Heimatland abgeschoben und ein Einreiseverbot gegen ihn verhängt.

Dass er jetzt wieder versuchte einzureisen wurde ihm nun zum Verhängnis. Nun darf er 1.454 Tage das “Hotelzimmer” mit schwedischen Gardinen beziehen.

Am frühen Montagmorgen wurde bereits, ebenfalls auf der A8, ein Bosnier verhaftet. Nach der Abfrage im Polizeicomputer stellte sich heraus, dass der 44-Jährige wegen versuchten Totschlag zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde. Vier Jahre hatte er davon abgesessen, dann wurde er 2010 in sein Heimatland abgeschoben. Auch ihm wurde ein Einreiseverbot auferlegt.

Nach der Grenzkontrolle ging es daher für den bosnischen Staatsangehörigen direkt ins Bernauer Gefängnis, wo er seine verbliebene Haftstrafe von 884 Tagen antreten musste.

Sehr gute Arbeit der Kollegen der Bundespolizei. Hier zeigt sich wie wichtig auch weiterhin diese Grenzkontrollen sind.