Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei: Notfall-App hilft bei Lebensrettung

24. August 2017 at 9:52

Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei: Notfall-App hilft bei LebensrettungFür manche ist die moderne Technik eher Fluch wie Segen und ein Smartphone ein Buch mit sieben Siegeln. Für die junge Frau im folgenden Fall war sie allerdings ein Segen. Zwar löste sie damit einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus, der aber half bei ihrer erfolgreichen Lebensrettung.

Das 17-jährige Mädchen verbringt gerade mit ihren Eltern ein paar Urlaubstage in Kühlungsborn (Mecklenburg-Vorpommern). Am Dienstag Nachmittag wollte die 17-Jährige einen Spaziergang machen. Plötzlich verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand rapide, so dass sie nicht mehr fähig war mit dem Handy um Hilfe zu rufen. Ihr gelang es jedoch die installierte Notfall-App auf ihrem Smartphone zu drücken.

Der Notfall wurde in der Zentrale des App-Anbieters registriert und sofort wurde die Einsatzleitstelle der Polizei Rostock informiert. Diese versuchten wiederum sofort Kontakt zu der 17-Jährigen aufzunehmen, was auch gelang. Aber aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigungen war kein Kommunikation mehr möglich.

Durch den App-Betreiber wurden die GPS-Daten an die Kollegen der Polizei Rostock weitergeleitet. Nun konnte der Aufenthaltsort der jungen Frau zumindest auf den Stadtwald eingegrenzt werden. Sofort machte sich ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr auf die Suche. Auch aus der Luft, durch einen Polizeihubschrauber, wurden die Kollegen am Boden unterstützt. Ein Diensthund kam ebenfalls zum Einsatz.

Schließlich fanden die Kameraden der Feuerwehr das Mädchen und konnten diese an die medizinischen Rettungskräfte übergeben. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes war sie zunächst nicht ansprechbar.

Nach einer ersten Behandlung vor Ort verbesserte sich der Gesundheitszustand der jungen Urlauberin. Zur näheren Untersuchung wurde sie in die Kinderklinik Rostock verbracht.

Vielen Dank an die Kameraden der Feuerwehr, die Rettungskräfte und die Kollegen. Hier sieht man wie hilfreich solche Apps sein können. Ohne diese moderne Technik hätte sich die Lebensrettung vermutlich wesentlich schwieriger gestaltet.