Laserpointerattacke auf Flugzeugpiloten: Polizisten können den Täter fassen

7. August 2017 at 18:18

Laserpointerattacke auf Flugzeugpiloten: Polizisten können den Täter fassenLaserpointer sind erschwinglich und frei verkäuflich. Eigentlich soll man damit auf etwas zeigen können, um nicht immer direkt z.B. zur Tafel gehen zu müssen. Doch immer wieder geschieht es, dass sie zweckentfremdet genutzt werden, und zwar auf sehr gefährliche Art und Weise. Polizisten in der Luft und am Boden ist es zu verdanken, dass ein solcher Täter gestellt werden konnte.

Ein 22-Jähriger soll mindestens drei Flugzeuge mit einem Laserpointer in Essen (Nordrhein-Westfalen) geblendet haben. Nun wird gegen den jungen Mann wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.

Nachdem vergangene Woche am Donnerstagabend gegen 22:15 Uhr die deutsche Flugsicherung den ersten Vorfall bei der Polizei Essen gemeldet hatte, machte sich eine Besatzung der Polizeihubschrauberstaffel auf die Suche nach dem Täter. Aus der Luft konnten die Beamten den Mann mit dem Laserpointer im Essener Stadtteil Kupferdreh ausmachen. Dort trafen die Polizisten am Boden dann den 22-jährigen Tatverdächtigen an.

Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr wurden aufgenommen. Den Laserpointer, mit dem mehrere Flugzeuge geblendet wurden, konnten die Beamten beschlagnahmen. Es wird derzeit geklärt, ob auch die Kollegen im Hubschrauber geblendet wurden.

Unfassbar, wenn man bedenkt was hier alles passieren kann. Nicht nur, dass Menschen an den Augen geschädigt werden können, sondern dass es dadurch auch zu einem Absturz kommen könnte. Gerade mit 22 Jahren sollte man eigentlich so fit im Kopf sein, dass klar sein dürfte, dass einen Piloten zu blenden keine gute Idee sein kann.