Angeschossene Polizistin im Wachkoma und in heimatliches Krankenhaus verlegt

7. September 2017 at 19:36

Angeschossene Polizistin im Wachkoma und in heimatliches Krankenhaus verlegtEltern bedanken sich für Unterstützung

Im Juni dieses Jahres berichteten wir über den Vorfall am Bahnhof in Unterföhring (Bayern), bei dem ein Mann einem Polizisten seine Dienstwaffe entrissen und ums ich gefeuert hatte. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter eine 26-jährige Polizistin der Polizeiinspektion Ismaning.

Dieser schreckliche Vorfall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt und viele Menschen zeigten ihr Mitgefühl.

Der Täter hatte der Polizistin in den Kopf geschossen, die anschließend längere Zeit in Lebensgefahr schwebte. Nun teilt die Polizei München mit, dass sich die Kollegin im Wachkoma befände und in ein Krankenhaus nach Sachsen verlegt wurde, wo die Polizistin aufgewachsen war.

Zudem bedanken sich die Eltern der schwer verletzten Kollegin in einem offenen Brief, den wir hier zitieren möchten:

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“Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir sind die Eltern der Polizeibeamtin, die am 13.06. durch einen feigen Angriff mit einer Schusswaffe am S-Bahnhof Unterföhring schwere Kopfverletzungen erlitten hatte. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass dieses Ereignis eine für uns und ihren Lebensgefährten emotional extrem schwierige Situation war und nach wie vor ist.

Von Anfang an haben wir eine sehr intensive Betreuung und Unterstützung durch die Polizeiinspektion 26 in Ismaning sowie der gesamten Münchner Polizei erhalten. Auch die Betreuung im Krankenhaus durch die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal hat uns den Eindruck vermittelt, dass sie dort in besten Händen ist und bestmöglich behandelt und therapiert wird.

Auf unterschiedlichsten Wegen erreichten uns sehr viele Zeichen der Solidarität und Anteilnahme aus München, dem Landkreis München und weit darüber hinaus. Sie gaben und geben uns viel Kraft und wir haben uns sehr darüber gefreut. Dafür bedanken wir uns aus tiefsten Herzen bei Ihnen allen.
Der Gesundheitszustand unserer Tochter ist mittlerweile so stabil, dass sie in eine Reha-Klinik nach Hause verlegt werden konnte. Ihr steht noch ein langer Weg der Rehabilitation bevor, auf dem wir sie intensiv begleiten werden.

Nochmals vielen Dank für Ihre große Hilfe und Unterstützung – nicht zuletzt durch die zahlreichen Spenden. Es hat uns allen sehr gut getan, dass wir gespürt haben, dass wir nicht alleine sind.

Die Eltern und der Lebensgefährte”

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Wir sind weiterhin in Gedanken bei den Kollegen und Angehörigen und wünschen der Kollegin, dass sie wieder vollständig genesen wird!

Liebe Kollegin, sei stark und halte durch! ⚫🔵⚫