Damit es schneller geht: Polizisten eskortieren in Lübeck und Wien Frauen in Geburtskliniken

24. September 2017 um 11:48

Innerhalb einer Wochen haben sich Polizisten in Lübeck (Schleswig-Holstein) und Wien (Österreich) als indirekte Geburtshelfer betätigt. Zwar haben sie nicht bei der Geburt mitgewirkt, jedoch dafür gesorgt, dass die Frauen schnell in die jeweilige Geburtsklinik kamen, da die Geburt unmittelbar bevorstand.

In Lübeck fiel einer Streife ein Wagen auf, der recht zügig unterwegs war und hierbei auch das Warnblinklicht eingeschaltet hatte. Bei einer Kontrolle des Wagens fanden die Polizisten schnell heraus, warum der Fahrer derart unterwegs war. Bei seiner Frau, die auf dem Beifahrersitz saß, war bereits die Fruchtblase geplatzt und sie waren auf dem Weg in die Klinik.

Die Beamten überlegten nicht lange und sorgten dafür, dass die werdende Mutter zügig, aber sicher, in der Klinik ankommt. Im Polizeibericht heißt es weiter:

“Kurz nach Mitternacht meldet sich der Vater beim 3. Polizeirevier: Er bedankte sich und teilte die Geburt der kleinen Jasmin mit. Kind und Mutter sind wohlauf und dankbar für die Hilfe der Beamten. Eine Lebensgeschichte, die sie nie vergessen werden und ihrer Tochter immer wieder erzählen können.

Polizistin/Polizist – was ein schöner Beruf!”

Und auch die Kollegen in Wien hatten einen ähnlichen Fall. Wie die Kollegen während ihres Twittermarathons gestern berichteten, begleiteten sie ein Taxi mit der werdenden Mutter in die Geburtsklinik. Sie wussten sogar, dass es ein Mädchen wird…

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Das sind doch die schönsten Einsätze! Und wir schwören, dass es in beiden Fällen Mädchen waren, die zur Welt kamen, ist reiner Zufall 😉