Gefährliche Körperverletzung und Widerstand: Vier Polizisten bei Routinekontrolle verletzt

7. September 2017 at 14:16

Gefährliche Körperverletzung und Widerstand: Vier Polizisten bei Routinekontrolle verletztAm Montagabend wurden vier Polizisten im Alter von 19 bis 25 Jahren bei einer Routinekontrolle in Aalen (Baden-Württemberg) verletzt.

Die Beamten wurden am Montagabend während einer Streifenfahrt von einem Bürger auf ein Feuer am Spielplatz an der Heidenheimer Straße aufmerksam gemacht.

Gegen 22 Uhr machten sich zwei Streifen auf den Weg um zu sehen was auf dem Spielplatz los war. Als die Polizisten dort eintrafen, sahen sie, wie sich eine Gruppe in die Dunkelheit entfernte. Eine zweite Gruppe mit vier Personen konnte am Verlassen des Spielplatzes gehindert werden. Alle vier sollten einer Personenkontrolle unterzogen werden.

Einer der vier zeigte sich jedoch gar nicht kooperativ und verweigerte, mit einer Hand in der Hosentasche, die Kontrolle. Plötzlich schlug und trat er nach den Beamten. Nun mischten sich auch die zwei anderen Männer in diese Situation ein, während sich die vierte Person, eine 22-Jährige, passiv verhielt.

Bis die Personen unter Kontrolle waren, zogen sich alle vier Polizisten leichte Verletzungen zu, von denen sich zwei ambulant im Krankenhaus behandeln lassen mussten. Sie erlitten überwiegend Prellungen im Gesicht- und Schulterbereich und an den Händen und Armen.

Der 23-Jährige, der sich auch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht beruhigen ließ, wurde auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen. Gegen die drei Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Den Kollegen wünschen wir gute Besserung!