Reportage: Die Polizeitaucher – Granaten, Tod und Tiefenrausch

13. September 2017 at 20:26

50 Polizeitaucher hat das Land Baden-Württemberg, die für 400 km Rhein, 200 km Neckar und den halben Bodensee zuständig sind. Sie erleben manchmal gefährliche, manchmal traurige Momente.

Gefährlich ist die Bergung von Kampfmitteln aus den Weltkriegen oder aus Straftaten. 15 Polizeitaucher dürfen sie bergen und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst zur Entsorgung übergeben. Ein unbedachter Moment kann hier schnell das Leben kosten. Hier arbeiten mehrere Experten Hand in Hand, um die rund 200 Tonnen Kampfmittel im Jahr zu bergen, von denen etwa die Hälfte gesprengt werden muss.

Traurig und emotional wird es, wenn die Polizeitaucher einen Vermissten finden und bergen müssen. Rund 70 Taucher sind im Bodensee vermisst, ohne dass sie je gefunden wurden. Schrecklich für die Angehörigen, die nicht um den Verbleiben ihres Geliebten wissen.

Die Bergung eines verunglückten Tauchers im Bodensee ist nicht einfach, teils muss technisches Gerät eingesetzt werden. Doch ohne die Wasserschutzpolizei und die Polizeitaucher geht es dann doch nicht, wenn sie den Vermissten finden. Ist er geborgen, geht die Ermittlungsarbeit los, warum es zu dem Unglück kam. Für die Angehörigen ist die schreckliche Nachricht zwar traurig, aber sie ermöglicht ihnen wenigstens die Trauerbewältigung.

Dies alles zeigt die folgende Reportage: