Völlig geflasht: Diensthund Flash stellt Räuber

14. Oktober 2017 at 8:50

Völlig geflasht: Diensthund Flash stellt Räuber

Bild: Diensthund Flash (Stadtpolizei Winterthur)

Ein Räuber muss sich völlig geflasht vorgekommen sein, als er von einen Diensthund verfolgt und gestellt wurde. Dabei heißt der betreffende Diensthund tatsächlich Flash, genauer “Flash von der Lozidelle”.

Wie die Stadtpolizei Winterthur gestern mitteilte, kam es bereits am vergangenen Montagnachmittag zu einem Raubdelikt. Eine 21-Jähriger wurde von drei Männern ausgeraubt und die Polizei fahndete nach den nun flüchtigen Tätern.

Während der Fahndung entdeckten die Polizisten eine verdächtige Gruppe Jugendlicher. Als die aber die Polizsten sahen, nahmen sie Reißaus. Alle vier konnte anschließend gestellt werden, wobei es Diensthund Flash zu verdanken ist, dass einer der Flüchtigen von ihm eingeholt und gestellt werden konnte.

Wie sich nun herausstellte, war aus dieser Gruppe nur einer am vorherigen Raub beteiligt. Der 17-jährige Schweizer gab die Tatbeteiligung zu. Die drei anderen wurden, da sie nicht beteiligt waren, wieder entlassen. Allerdings müssen die drei sich dennoch verantworten, nämlich wegen Hinderung einer Amtshandlung (Geldstrafe bis zu 30 Tagessätze).

Am Dienstag, also einen Tag später, konnten Polizisten einen 15-jährigen Schweizer verhaften, der wohl ebenfalls am Raub beteiligt war. Am Donnerstag ging den Polizisten auch der dritte Tatbeteiligte, ein 17-Jähriger, ins Netz. Alle drei Täter zeigten sich geständig.

Nach Abschluss der Ermittlungen wird sich die Jugendanwaltschaft Winterthur mit dem Vorfall beschäftigen.

Ziemlich junge Täter, die aupfassen sollten, dass sie sich mit so etwas nicht ihren weiteren Werdegang verbauen.

Interessant, zumindest aus deutscher Sicht, ist der Tatbestand der Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 Schweizerisches Strafgesetzbuch), hier im Zitat:

“Wer eine Behörde, ein Mitglied einer Behörde oder einen Beamten an einer Handlung hindert, die innerhalb ihrer Amtsbefugnisse liegt, wird mit Geldstrafe bis zu 30 Tagessätzen bestraft.”