Bundespolizist auf dem Heimweg: Schwarzfahrer stößt Polizist bei Kontrolle ins Gleisbett

9. November 2017 at 20:12

Bundespolizist auf dem Heimweg: Schwarzfahrer stößt Polizist bei Kontrolle ins GleisbettWir haben schon öfter darüber berichtet, dass Polizisten privat oder auf dem Weg vom oder zum Dienst Diebe und Einbrecher schnappen oder anderweitig tätig werden. Im folgenden Fall war der Bundespolizist vom Nachtdienst auf dem Weg nach Hause und fuhr mit dem Zug.

Auf dem Weg von Hannover nach Celle wurde der Polizist vom Fahrgastbetreuer angesprochen. Ein Schwarzfahrer befand sich im Zug, der kein Ticket vorweisen konnte und sich gegenüber dem Zugbegleitpersonal aggressiv verhielt.

Auch gegenüber dem Beamten verhielt sich der Schwarzfahrer uneinsichtig und aggressiv. Nächster Halt war Celle und hier sollte die Fahrt des Schwarzfahrers beendet werden. Der Polizist verließ zusammen mit dem Schwarzfahrer den Zug und hier stieß dieser den Beamten mit voller Wucht und beiden Armen gegen die Brust.

Der Bundespolizist fiel rückwärts ins Gleisbett und der Schwarzfahrer lief, ohne sich um den Beamten zu kümmern, weg. Der Beamte erlitt Verletzungen an Rücken und Knie. Er konnte zwar nach der Erstversorgung das Krankenhaus wieder verlassen, ist aber bis auf weiteres nicht dienstfähig.

Seine Kollegen der Landespolizei Niedersachsen konnten den flüchtigen Täter im Nahbereich des Bahnhofs stellen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Im Polizeibericht heißt es zum 24-jährigen Schwarzfahrer, der aus Angola stammt:

“Er ist seit 2012 Inhaber einer Aufenthaltsgestattung aus humanitären Gründen für gut integrierte Heranwachsende.”

Jetzt verstehen wir das. Wenn man sich die anderen Fälle von tätlichen Angriffen auf die Kollegen anschaut, bei denen auch viel zu oft Deutsche beteiligt sind, könnte man das Verhalten glatt als “gut integriert” ansehen *Sarkasmus aus*

Dem Kollegen von der Bundespolizei wünschen wir eine vollständige Genesung und den niedersächsischen Kollegen danken wir für die erfolgreiche Fahndung!