Mehrere Großübungen unter Beteiligung von Bundesheer und Polizei in Österreich

24. November 2017 um 20:31

In Österreich haben im November mehrere Großübungen stattgefunden, wobei jeweils größere Schadenslagen angenommen wurden. Beteiligt waren neben der Polizei auch das Bundesheer und weitere Blaulichtorganisationen. Die Übungen sollten Handlungsabläufe und die Kommunikation der beteiligten Behörden untereinander optimiert werden, damit im Ernstfall alles läuft.

So fand in Wien die Großübung “Netzwerk 2017” statt. Hier ging es um den Schutz kritischer Infrastruktur und die Übung ging von folgendem Szenario aus:

“Da die LPD Wien mit starken Kräften aufgrund anderer Lagen gebunden ist, wird das Bundesheer zum Zwecke einer sicherheitspolizeilichen Assistenzleistung gem. § 2 Abs. 1 lit. b Wehrgesetz zum Objektschutz (Schutz kritischer Infrastruktur) angefordert.
Als Ziele dieses sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes wurden unter anderem die Sicherung der Stromversorgung und –produktion, die Verhinderung von strafbaren Handlungen und die Verhinderung der Besetzung der Schutzobjekte vorgegeben.
Bei dieser Übung geht es vor allem darum, die Führungsverfahren von Bundesheer und Polizei sowie die Kommunikation der Kommandanten aller Ebenen aufeinander abzustimmen.”

Die Übung fand vom 16. bis 23. November unter der Beteiligung von 650 Soldaten des Milizbataillons Wien 2, der Garde und des Militärkommandos Wien, sowie rund 100 Polizisten der Landespolizeidirektion Wien, statt.

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Im Bundesland Vorarlberg fand die Sonderlagenübung statt, bei der neben der Polizei ebenfalls das Bundesheer, der Rettungsdienst und die Feuerwehr zum Einsatz kamen. Hier wurden verschiedene Szenarien trainiert, unter anderem auch das Antiterrortraining.

Die Polizei Vorarlberg hat hierzu ein interessantes Video veröffentlicht: