Sicherheit per Telefon: 11-Jähriger verpasst Bus und ruft Polizei an

25. November 2017 at 10:01

Sicherheit per Telefon: 11-Jähriger verpasst Bus und ruft Polizei anEine Notlage kann etwas sehr persönliches sein, nicht immer hat es etwas mit einer Straftat oder der Verhinderung einer solchen zu tun und dann ist die Polizei eigentlich der falsche Ansprechpartner. Wenn es jedoch darum geht, das Sicherheitsgefühl zu stärken, tun wir Polizisten was in unserer Macht steht, wie im folgenden Fall.

Diese Woche ereilte die Polizei in Todtnau (Baden-Württemberg) ein ungewöhnlicher Notruf. Ein 11-jähriger Junge hatte den Bus verpasst und war nun irgendwo im Nirgendwo gestrandet. Zwar hätte er nach Hause laufen können, doch er hatte Angst. Er fühlte sich beobachtet und wollte daher nicht alleine den Fußmarsch antreten.

Der Polizist am Notruf konnte den Jungen erst einmal beruhigen und hielt das Gespräch, bis eine Lösung für das Problem gefunden war. Parallel versuchten die Kollegen die Eltern des Jungen zu erreichen. Offenbar hatten diese aber keine Möglichkeit den Jungen selbst abzuholen.

Die Lösung bestand nun darin, dass der Vater eines Freundes des Jungen ihn abholte und nach Hause fuhr. Bis zu dessen Eintreffen telefoniert der Beamte weiter mit dem 11-Jährigen und gab ihm so das Gefühl nicht alleine zu sein. Ein Sicherheitsgefühl per Telefon.

Zu Hause wartete dann auch schon die Mutter auf ihren Sohn, die die Polizisten zwischenzeitlich verständigt hatten.