Vortrag: “Gab es beim G-20-Gipfel Polizeigewalt? Das will ich hoffen”

30. November 2017 at 15:48

Der Philosoph und Theologe Richard Schröder hat in Hamburg eine Rede zum G20-Gipfel gehalten. Seine Worte sind auszugsweise beim Abendblatt veröffentlicht worden und haben nicht nur hinsichtlich dieses Großeinsatzes Gültigkeit, sondern sind allgemeingültig, was die Polizeiarbeit und das Gewaltmonopol angeht.

Hier zwei Zitate aus der Rede:

“Nur der Staat darf zwingen. Im Verhältnis zu den Bürgern nimmt dieses Gewaltmonopol die Polizei wahr. Inzwischen denken manche, auch dieses Gewaltmonopol sei illegal oder “zu hinterfragen”, was in schlichtem Deutsch heißen würde: abzulehnen. Sie irren.”

“Wäre es nicht an der Zeit, die Amtsgewalt auf Gewaltfreiheit zu verpflichten? Um kurz zu entgegnen: Das wäre das Ende des Rechtsstaats, weil Gesetze und Verordnungen nur noch Bitten oder Empfehlungen wären, die niemand befolgen muss. Der Staat muss Gesetzesbrecher bestrafen, und das heißt immer: sie zwingen, und zwar nicht erst, nachdem sie um sich geschlagen haben.”

Bitte hier weiterlesen.