Zwei Einsätze in Duisburg: Fünf Polizisten und ein Feuerwehrmann verletzt

8. November 2017 at 13:14

Zwei Einsätze in Duisburg: Fünf Polizisten und ein Feuerwehrmann verletztAm vergangenen Wochenende hatte die Polizei in Duisburg zwei Einsätze, bei denen der polizeiliche Gegner auf Krawall gebürstet war. Bilanz der beiden Einsätze: Fünf verletzte Polizisten und ein Feuerwehrkamerad, der in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste

Der erste Fall ereignete sich am Samstag gegen 22 Uhr in Alt- Hamborn ( Nordrhein-Westfalen). Der Rettungsdienst der Feuerwehr bat die Polizei um Hilfe. Sie wollten eine 45-jährige Frau ins Krankenhaus zur Behandlung bringen.

Die beiden Söhne, 22 und 28 Jahre alt sowie ein 23-Jähriger Freund, wollten dies jedoch verhindern. Als die Streifenbeamten eintrafen, schlugen die Männer unvermittelt auf den 23- und 28-jährigen Polizisten und die 28-Jährige Polizistin mit Fäusten ins Gesicht.

Auch ein Feuerwehrmann wurde hierbei verletzt. Trotz Schädelprellungen und Hämatomen blieben die Beamten im Dienst. Der Kamerad der Feuerwehr erlitt eine Verletzung am Arm und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Um die Gemüter der Angreifer abzukühlen, wurden diese mit vereinten Kräften der alarmierten Unterstützung in Gewahrsam genommen. Alle drei müssen sich nun mit einer Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten.

Der zweite Fall ereignete sich in der Montagnacht. Gegen 2 Uhr klingelte eine Zivilstreife einen per Haftbefehl gesuchten Mann in Hochemmerich (Nordrhein-Westfalen) heraus.

Der 28-Jährige wehrte sich vehement gegen die Festnahme und wollte partout die Strafe nicht antreten. Er schlug und trat nach den Beamtinnen. Doch der Mann unterschätzte wohl die beiden Polizistinnen. Diese konnten sich behaupten, den widerspenstigen Mann fixieren und die Handschellen anlegen. Ohne weiteren Widerstand ließ er sich in Gewahrsam bringen.

Nun muss der 28-Jährige sich in Haft noch mit einer Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte beschäftigen. Beide Beamtinnen (jeweils 25) wurden leicht verletzt, konnten aber im Dienst verbleiben.

Wir wünschen den KollegenInnen und auch dem Kameraden der Feuerwehr gute Besserung!