Denise ließ uns diesen bemerkenswerten Bildgruß zukommen

13. Dezember 2017 at 17:44

Denise ließ uns diesen bemerkenswerten Bildgruß zukommen

“Vor kurzem fragte mich jemand, warum ich in meiner Freizeit mit meinem Zubehör von der Arbeit herumlaufen würde… warum ich immer eine Taschenlampe, Handschellen, Kugelschreiber, Kleinigkeiten um Erste Hilfe leisten zu können und andere Dinge bei mir trage…

Ich blickte auf mein Handgelenk und zeigte demjenigen mein Armband und erklärte ihm: “Die blaue Farbe repräsentiert die couragierte Leistung der Polizistinnen und Polizisten. Der schwarze Hintergrund erinnert an die Kolleginnen und Kollegen, die im Dienst verletzt oder getötet wurden. Die Linien in Schwarz und Blau symbolisieren die Barriere zwischen legalem Handeln, welches die Polizei schützt, und illegalem Handeln, welches die Polizei bekämpft”

Derjenige wusste, dass ich keine Polizistin bin und sagte mir dies auch. Ich erklärte ihm, dass ich zwar keine Polizistin bin, auch wenn dies immer mein Traumberuf war und auch immer sein wird, dass ich aufgrund der Mindestgröße nicht genommen wurde, weshalb ich “nur” in der Sicherheitsbranche tätig bin, aber dass es nicht bedeuten muss, dass ich über alles, was in unsere Welt passiert, hinweg schauen muss! Es gibt zu viele ignorante und auch ängstliche Menschen dort draußen und die Polizei kann auch nicht überall sein. Es gibt Momente im Leben, da zählt einfach das JETZT UND HIER und es muss dann einfach gehandelt werden.

Wenn ich während meines Dienstes auf “Schutz und Sicherheit” achte, dann kann ich dies auch in meiner Freizeit machen. In meiner Freizeit tut mir das genauso wenig weh, wie während meines Dienstes. Ich möchte alle möglichen Sachen dabei haben, die mir eventuell helfen könnten, wenn es zu einem Zwischenfall kommen könnte, bei dem ich Hilfe leisten kann… meine Hilfe angefordert werden könnte, um eventuell eine größere Eskalation zu verhindern… und um eventuell andere Menschen damit helfen kann! Jede Polizistin und jeder Polizist sieht es sicherlich wie ich, wenn ich jetzt hier schreibe, dass das nicht nur ein Beruf ist, sondern eine Lebenseinstellung!

Ich würde also behaupten, dass ich immer alles bei mir trage, weil ich dafür lebe!”