Havarie eines Schwerlastschlittens: Die Fahndung nach dem Schlittengespann geht weiter

16. Dezember 2017 at 9:03
Havarie eines Schwerlastschlittens: Die Fahndung nach dem Schlittengespann geht weiter

Text und Bild: Social Media Team des Polizeipräsidiums Freiburg

“Weihnachten in Verzug” ausgerufen

Weihnachten muss gerettet werden, dies hat sich die Freiburger Polizei zur Aufgabe gemacht. Kein leichtes Unterfangen, denn der Schwerlastschlitten ist noch immer nicht aufgetaucht und so viele Geschenke sind noch auszuliefern. Aber der Reihe nach.

Was bisher geschah

Am 3. Dezember havarierte am Feldberg ein rentiergetriebener Schwerlastschlitten (RgL-schwer). Zurück blieb der Schlittenführer Klaus S., ein älterer Herr arktischer Herkunft. Warum der Pilot die Kontrolle verlor ist noch unbekannt, aber eines ist sicher: Ohne das Schlittengespann kann Klaus S. seinen Auftrag nicht erfüllen. Es wird gefahndet und die Polizei bittet um Hinweise.

Doch die Witterung gestaltet die Bergung der Fracht schwierig und die Polizei leistet Amtshilfe. Sogar der Einsatz von Spezialkräften wird erwogen, um besonders schützenswertes Frachtgut möglichst schonend zu bergen (beispielsweise Stollengebäck). Derweil wird weiter nach dem flüchtigen Schlittengespann (RgL-schwer) gefahndet.

Die Fahndung geht weiter

Trotz großangelegter Suchaktion der Polizei konnte der führerlose rentiergetriebene Schwerlastschlitten nicht aufgefunden werden. Auch Hinweise von aufmerksamen Bürgern führten nicht zum gewünschten Fahndungserfolg.

Bei der Wichtelzentrale glühen indes die Drähte. Besorgte Eltern bangen um die rechtzeitige Zustellung ihrer bestellten Weihnachtsgeschenke.

In Anbetracht der prekären Lage wurde von der Polizeileitung erstmalig “Weihnachten in Verzug!” begründet, was den Einsatz unserer arktischen Spezialeinheit rechtfertigt.

“Wir setzten alles daran, dass die Weihnachtsfracht noch rechtzeitig ihren Bestellern zugeführt werden kann!”, so der Leiter der “Sonderkommission Rentier”.

Zwischenzeitlich hat Pilot Klaus S. gestanden, dass er wegen des in diesem Jahr sehr hohen Geschenkeaufkommens die zulässige Flugzeit überschritten hat und deshalb vor Erschöpfung vom Schlitten gefallen ist. Näheres wird die Auswertung der “Red Box” bringen, sobald der Schlitten aufgefunden wurde.

Wir berichten weiter.