Widerstand nach Schlägerei: Polizist bricht nach Sprung in den Nacken zusammen

26. Dezember 2017 at 22:00

Widerstand nach Schlägerei: Polizist bricht nach Sprung in den Nacken zusammenAuch wenn Weihnachten das Fest des Friedens und der Familie ist, gibt es dennoch Leute, die davon nicht viel halten. Der folgende Fall steht exemplarisch für all die Widerstände und Übergriffe auf Polizisten, die über die Feiertage stattgefunden haben.

In der Nacht zum Heiligen Abend, gegen 02:00 Uhr, kam es in einem Lokal bei den U-Bahn Bögen in Wien (Österreich) zu einer Schlägerei. Vier junge Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren hatten zwei Lokalgäste attackiert. Als ein weiterer 25-jährige Gast dazwischen gehen wollte, wurde auch er von den Tätern geschlagen.

Der 21-jährige Täter soll die Gäste auch mit einem Messer bedroht haben. Die alarmierten Polizisten griffen durch und konnten insgesamt fünf Personen festnehmen. Während der Festnahmen jedoch richtete sich die Gewalt gegen die Einsatzkräfte.

Es kam zu massiven Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Beamten. Ein Polizist wurde durch einen Schlag gegen die Schulter leicht verletzt, ein weiterer bekam einen Faustschlag ins Gesicht und musste den Dienst vorzeitig beenden.

Einen dritten Polizisten erwischte es jedoch schlimmer. Der 18-jährige Gewalttäter sprang dem Polizisten während einer Festnahme mit dem Knie von hinten in den Nacken. Der Beamte bemerkte zunächst keine gesundheitlichen Einschränkungen an sich und setzte seine polizeilichen Maßnahmen fort.

Nachdem alle Maßnahmen beendet waren, setzte sich letztgenannter Polizist in den Streifenwagen und begab sich auf den Weg zur Dienststelle. Während der Fahrt hielt er jedoch plötzlich an, stieg aus und brach neben dem Polizeifahrzeug zusammen.

Seine Kollegen und Sanitäter eines Wagens der Wiener Berufsrettung, die zufällig vorbei kamen, versorgten den schwer verletzten Polizisten, der im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht wurde. Bei dem 39-jährigen Polizisten wurde eine schwere Gehirnerschütterung und Prellungen an Knien und Ellenbogen diagnostiziert. Wie es heißt, befindet er sich mittlerweile auf dem Wege der Besserung.

Bei den Gewalttäterin wurden ein Schlagring und ein Messer sichergestellt. Der 18-Jährige, der dem Beamten in den Nacken gesprungen war, gab in seiner Vernehmung an sich an nichts erinnern zu können. Er sei alkoholisiert gewesen. Der 18-Jährige kam in Untersuchungshaft.

Wir senden die besten Genesungswünsche an die Wiener Kollegen, aber auch an alle Kollegen, die über die Feiertage durch tätliche Angriffe oder Unfälle verletzt wurden!