Tödlicher Verkehrs-“unfall” bei Viersen: Die lebensgefährlich verletzte Polizistin ist “über den Berg”

16. Januar 2018 um 09:53 Uhr

Gut drei Wochen nachdem ein ukrainischer Lkw-Fahrer vermutlich mit voller Absicht auf der A61 in den Streifenwagen der Kollegen aus Viersen gefahren war und 200 m vor sich hergeschoben hatte, durfte nicht nur der 22-Jährige Polizeibeamte, der auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, das Krankenhaus verlassen, auch die lebensgefährlich verletzte Beamtin ist nun “über den Berg”.

Das sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Presse. Die 48-jährige überlebte mit knapper Not und lag seit dem 27. Dezember 2017 auf der Intensivstation. Ihr Zustand war zuletzt zwar stabil, Lebensgefahr konnte aber zunächst nicht ausgeschlossen werden. Das scheint nun eine gute Wendung genommen zu haben.

Bei der möglichen Vorsatztat starb die 23-jährige Polizistin Yvonne N., die auf der Rückbank saß. Der 22-jährige Kollege wurde schwer verletzt, die 48-jährige Polizistin lebensgefährlich.

Der LKW Fahrer gab an, dass er sich an nichts erinnern könne. Er sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dazu dauern weiter an.

Wir wünschen beiden verletzten Kollegen alles erdenklich Gute. Wir hoffen, dass sie gut betreut werden um diesen schlimmen Vorfall einigermaßen verarbeiten zu können und hoffen zudem, dass sie ohne weitere Einschränkungen den Dienst irgendwann wieder aufnehmen können.