Tödlicher Verkehrs-“unfall” bei Viersen: Schwer verletzter Polizist aus Krankenhaus entlassen

11. Januar 2018 at 22:20

Bei Kollegin kann Lebensgefahr noch nicht ausgeschlossen werden

Gut zwei Wochen nachdem ein ukrainischer Lkw-Fahrer augenscheinlich mit voller Absicht auf der A61 in den Streifenwagen der Kollegen aus Viersen gefahren war und 200 m vor sich hergeschoben hatte, durfte nun der 22-Jährige Polizeibeamte, der auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, das Krankenhaus verlassen. Er wurde schwer verletzt, seine 23-jährige Kollegin, die auf der Rückbank saß, war sofort tot, die 48-jährige Polizistin wurde lebensgefährlich verletzt.

Die 48-jährige überlebte mit knapper Not, liegt aber immer noch auf der Intensivstation. „Ihr Zustand ist stabil, aber Lebensgefahr kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden“, erklärte Polizeisprecherin Isabella Hannen.

Am vergangenen Samstag wurde Yvonne N., die bei dem “Unfall” starb, beigesetzt. Hunderte Kollegen, Angehörige und Mitarbeiter anderer Blaulichtorganisationen nahmen Abschied von ihr und viele Kollegen nahmen an der bundesweiten Gedenkminute teil.

Der LKW Fahrer gibt weiter an, dass er sich an nichts erinnern könne. Die Ermittlungen dazu dauern weiter an.

Wir wünschen dem Kollegen alles erdenklich Gute. Wir hoffen, dass er weiterhin gut betreut wird um diesen schlimmen Vorfall einigermaßen verarbeiten zu können. Der Kollegin drücken wir die Daumen und hoffen, dass sie durchhält!