Bespuckt, geschlagen, an den Haaren gezogen: Polizistin nicht mehr dienstfähig

25. Februar 2018 um 9:09 Uhr

Bespuckt, geschlagen, an den Haaren gezogen: Polizistin nicht mehr dienstfähigAm vergangenen Donnerstagabend kam es am Berliner Gesundbrunnen zu einer massiven Widerstandshandlung gegen eine Polizistin, so dass diese sich verletzt in ein Krankenhaus begeben musste und den Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.

Gegen 21:50 Uhr stellte eine Streife der Berliner Polizei ein sich lautstark streitendes Paar am U-Bahnhof fest. Die Beamten schritten ein und wollten die Situation beruhigen, doch daraus wurde leider nichts. Denn die 40-jährige Frau zeigte sich sofort aggressiv und respektlos den Polizisten gegenüber.

Auch der Aufforderung den Bahnhofsbereich zu verlassen kam die Frau nicht nach, ganz im Gegenteil versuchte sie nach der Polizistin zu treten. Diesem Tritt konnte die Beamtin noch ausweichen, doch beim anschließenden Angriff hatte sie keine Chance mehr.

Die Gewalttäterin riss der Polizistin an den Haaren und schlug sie mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Und als ob das nicht schon reichen würde, bespuckte und beleidigte sie die Polizistin während sie von den Beamten zu Boden gebracht wurde. Auch bei der anschließenden Festnahme leistete die 40-Jährige weiterhin massiven Widerstand.

Die Gewalttäterin wurde erkennungsdienstlich behandelt, ihr wurde eine Blutprobe entnommen und sie kam dann in die Gefangenensammelstelle. Ob sie unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss stand ist noch unklar.

Die Polizistin erlitt durch die Gewalteinwirkung Verletzungen am gesamten Körper. Nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus ist sie vorerst nicht mehr dienstfähig.

Wir wünschen der verletzten Kollegin eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass die Gewalttäterin ein hartes, aber faires Urteil bekommt (die Hoffnung stirbt zuletzt)!