Fahrzeugführer rammt Streifenwagen und leistet Widerstand

10. Februar 2018 at 17:15

Fahrzeugführer rammt Streifenwagen und leistet Widerstand

Bild: Polizeiinspektion Hildesheim

Insgesamt drei verletzte Polizisten, zwei beschädigte Streifenwagen und drei geparkte Fahrzeuge forderte eine Verfolgungsfahrt im niedersächsischen Drispenstedt diese Woche, als der Fahrzeugführer die Streifenwagen rammte und auf die geparkten Fahrzeuge aufschob.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fiel einer Streife gegen 00:40 Uhr ein Transporter auf. Als eine Überprüfung der Kennzeichen ergab, dass der Transporter offenbar nicht zugelassen ist, wollten die Polizisten den Transporter und den Fahrer kontrollieren und gaben Anhaltezeichen.

Der Transporterfahrer gab jedoch Gas und flüchtete. Seine Flucht führte auch in eine Sackgasse, was der Fahrer sicher nicht wusste. Als er seinen Fehler bemerkte wendete er und wollte zurück fahren. Ihm gegenüber standen aber bereits zwei Streifenwagen.

Das schreckte den Fahrer jedoch nicht ab und trat aufs Gaspedal. Einer der Streifenwagen konnte noch ausweichen, der zweite stand jedoch mittig in der Straße, wurde vom Transporter gerammt und gegen drei geparkte Fahrzeuge geschoben (siehe Bild). Der Fahrer des Transporters setzte seine Flucht fort, da er die durchs Rammen entstandene Lücke zwischen den Polizeifahrzeugen nutzen konnte.

Und abermals fuhr der Transporterfahrer in eine Sackgasse, hier war seine Flucht jedoch zu Ende. Er konnte von zwei weiteren Streifenwagen gestoppt werden, wobei der Fahrer abermals ein Polizeifahrzeug beschädigte. Der Fahrer wurde festgenommen.

Dem 54-jährigen Transporterfahrer wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, wo er erheblichen Widerstand leistete. Im Anschluss kam er in den Polizeigewahrsam, wo er auf die Vorführung beim Haftrichter wartete.

Durch das Rammen des Polizeifahrzeugs wurden die beiden Polizisten zum Glück nur leicht verletzt. Während seiner Widerstandshandlungen im Krankenhaus wurde ein dritter Polizist ebenfalls leicht verletzt.

Der Täter muss ich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Wir senden die besten Genesungswünsche an die verletzten Kollegen und wünschen ihnen eine gute Verarbeitung des Vorfalles!