Hund auf Menschen gehetzt: Polizist bei Widerstand schwer verletzt

13. Februar 2018 at 20:57

Hund auf Menschen gehetzt: Polizist bei Widerstand schwer verletztIn der vergangenen Nacht ist ein Polizist der Düsseldorfer Diensthundestaffel (Nordrhein-Westfalen) schwer verletzt worden, als er bei einer Personengruppe, die einen Hund auf Passanten hetzte, einschritt. Der Beamte wurde schwer verletzt und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Gegen 02:10 Uhr beobachtete eine Streife der Diensthundestaffel in der Altstadt, wie eine Personengruppe einen Hund immer wieder auf Passanten hetzte. Die Polizisten schritten ein, nahmen den Hund beiseite und banden ihn zunächst an einem Poller fest, um anschließend die Personengruppe einer Kontrolle zu unterziehen.

Während dieser Maßnahme griff einer der Täter nach der Hundeleine, während ein anderer einem der Polizisten unvermittelt mehrfach mit der Faust ins Gesicht schlug. Dann kam noch ein Dritter aus der Gruppe hinzu und griff die Beamten ebenfalls tätlich an. Zudem versuchten die Personen den Hund auf die Polizisten zu hetzen.

Die zwischenzeitlich eingetroffenen Unterstützungskräfte konnten zwei der Gewalttäter, 20 und 26 Jahre alt, überwältigen und festnehmen. Der Dritte hatte sich zwischendurch den Hund geschnappt und war geflüchtet, konnte jedoch auch nach kurzer Flucht festgenommen werden.

Nach der Festnahme zeigte sich der 20-Jährige weiterhin hoch aggressiv. Er bespuckte und beleidigte die Polizisten fortwährend und leistete massiven Widerstand. Das Trio wurde zur Wache verbracht, wo ihnen eine Blutprobe entnommen wurde. Der Hund wurde beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht.

Durch die massiven Faustschläge wurde der Diensthundeführer schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen werden musste.

Wir senden die besten Genesungswünsche nach Düsseldorf! Wir hoffen, dass die physischen und psychischen Wunden vollends heilen werden und wünschen alle notwendige Unterstützung dazu.