Kurioser Polizeieinsatz: Aus hilfloser Person wird vermisster Teddybär

17. Februar 2018 um 8:59 Uhr

Vorgestern twitterte die Polizei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) einen besondere Fahndung. Gesucht wurde der Besitzer eines ausgesetzten großen Teddybären, doch begonnen hatte der Einsatz völlig anders.

Per Notruf wurde die Leitstelle der Polizei über eine hilflose Person in der Innenstadt informiert, die auf einer Parkbank liegen würde. Die entsandte Streife konnte an der genannten Örtlichkeit auch tatsächlich so etwas wie eine hilflose Person vorfinden.

So funkte die Streife an die Leitstelle: “Person gefunden, ca. 1,20m groß und hat Knopfaugen”.

Knopfaugen? Die Fragezeichen in der Leitstelle wurden immer größer, bis die Streife darüber aufklärte, dass sie einen großen Teddybären aufgefunden hatten. Irgendjemand hatte ihn dort liegen lassen und die Kollegen konnten da nur mutmaßen: “Warum der Teddy ausgesetzt wurde? Wir wissen es nicht….”, hieß es in der Suchmeldung auf Twitter.

Doch bereits kurz nachdem der Teddy wieder aufgesetzt wurde, sei ein Mädchen vorbei gekommen und habe den Teddy huckepack weggetragen. So wurde aus einer gemeldeten hilflosen Person ein vermisster Teddybär mit prompter Fallaufklärung.