Vermisstensuche nach hochschwangerer Frau: Polizisten finden sie “völlig überraschend” im Kreißsaal

18. Februar 2018 um 12:00 Uhr

Vermisstensuche nach hochschwangerer Frau: Polizisten finden sie "völlig überraschend" im KreißsaalSo mancher werdende Vater gerät zum Geburtstermin in Panik. Ob es sich um ein Klischee handelt, mit dem kokettiert wird, oder ob es sich um tatsächliche Panik handelt, kann hierbei offen bleiben. Bei der folgenden Vermisstensuche war es dem werdenden Papa jedenfalls nicht möglich, das Naheliegende zu erahnen.

Der angehende Vater meldete am späten Donnerstagvormittag seine Freundin, die hochschwanger war, bei der Polizei in Schweinfurt (Bayern) als vermisst. Mehrere Streifen suchten nach der werdenden Mutter und wurden schließlich fündig. Dabei war die Suche gar nicht mal so schwierig.

Gegen 11:30 Uhr rief der junge Mann den Notruf an und erklärte völlig hilflos, dass seine hochschwangere Freundin verschwunden sei und er sich Sorgen mache. Denn in dem zuletzt geführten Telefonat sagte die Freundin, dass sie in einem Parkhaus sei und sie über Schwindel geklagt habe. Kurz darauf sei das Telefonat abgebrochen.

Weitere Kontaktversuche blieben erfolglos, der Mann könne sie nicht mehr erreichen und er habe die Befürchtung, dass sie bewusstlos im Parkhaus in ihrem Auto liege. Sofort machten sich mehrere Streifen auf den Weg und suchten sämtliche Parkhäuser ab.

Bereits nach ca. 10 Minuten wurde eine Streifenwagenbesatzung fündig. Das verlassene Fahrzeug stand auf dem Theaterplatz und da sich ganz in der Nähe ein Krankenhaus befand, wurde dort kurzerhand eine Hausdurchsage gemacht und die Suche wurde von Erfolg gekrönt.

Die junge Frau befand sich – völlig überraschen – im Kreißsaal. Die weitere Suche konnte abgebrochen werden und dem werdenden Vater wurde die freudige Nachricht überbracht.

Im Polizeibericht heißt es:

“Die hochschwangere Gesuchte wurde dort „lokalisiert“, wo sie der verzweifelte Freund komischerweise nicht wähnte, nämlich im Kreißsaal eines Schweinfurter Krankenhauses.

Wie im Nachhinein noch in Erfahrung gebracht werden konnte, war es noch nicht so weit und es hat sich um einen „Fehlalarm“ gehandelt.

Die gemeinsamen Geburtsfreuden für das werdende Paar stehen also noch aus.”

Rührend, wie der werdende Papa sich Sorgen gemacht hat. Wir hoffen, dass die Zeit bis zur Geburt etwas gelassener verläuft und wünschen Eltern mit Nachwuchs für die Zukunft alles Gute!