“Heißer Sitz” bei eisigen Temperaturen für Standposten bei Bombenentschärfung

21. März 2018 um 19:44 Uhr

"Heißer Sitz" bei eisigen Temperaturen für Standposten bei BombenentschärfungAm vergangenen Sonntag fand in Neu-Ulm (Bayern) die Bombenentschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg statt. Umfangreiche Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen waren die Folge. 12.600 Bewohner waren betroffen und 652 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Bayerischem Roten Kreuz waren bei eisigen Temperaturen im Einsatz.

Hierbei erfuhren die Kollegen an der Polizeiabsperrung teils eine rührende Unterstützung durch die Bevölkerung. Wegen der eisigen Temperaturen wurden die Kollegen mit heißem Kaffee versorgt und Kinder hatten für die Einsatzkräfte sogar eigens einen Kuchen gebacken, den sie den Kollegen kredenzten.

Laut den eingesetzten Kollegen war das Highlight jedoch der “Heiße Sitz”, den eine Anwohnerin für die Kollegen bereit stellte. Ein Stuhl, ausgestattet mit zwei Wärmflaschen, sollte den Kollegen ermöglichen, sich zwischendurch kurz aufzuwärmen.

Wir finden, dass diese rührende Geste der Anwohner Erwähnung finden sollte, verbunden mit einem Dank für diese grandiose Unterstützung!